Politik in Düsseldorf: Recht auf Wohnen
Düsseldorf () – Der Vorsitzende der Linkspartei, Luigi Pantisano, hat ein Recht auf Wohnen im Grundgesetz gefordert. Das Recht auf Wohnen sei ein Menschenrecht und solle im Grundgesetz verankert werden, sagte Pantisano der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).
Wohnungen dürften keine Spekulationsobjekte am Aktienmarkt sein, fügte er hinzu.
Um die verfehlte Wohnungspolitik der Bundesregierung zu durchbrechen, wolle man zunächst auf Landesebene aktiv werden. In Berlin wolle man mit Elif Eralp die Regierende Bürgermeisterin stellen.
Dann werde man zuallererst Berlin bezahlbarer machen, versprach Pantisano.
Außerdem forderte Pantisano die Bundesregierung auf, beim Wohngeld nicht zu kürzen. „Das Wohngeld ist unter der Ampel erhöht worden und der Kreis der Anspruchsberechtigten wurde ausgeweitet – genau um diejenigen, die wegen der explodierenden Mietkosten Unterstützung brauchen. Das jetzt wieder zurückzunehmen, wäre fatal“, warnte er.
„Darüber hinaus fordern wir, dass die Kommunen so ausgestattet werden, dass sie Wohngeldanträge zügig bearbeiten können. Denn das Problem ist oft, dass die Bearbeitung ein Jahr oder länger in Anspruch nimmt. Länger als drei Monate darf das aus meiner Sicht aber nicht dauern.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Graffiti mit Schriftzug „Mieten runter“ (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Luigi Pantisano (Linkspartei) fordert, ein Recht auf Wohnen als Menschenrecht im Grundgesetz zu verankern
- Wohnungen sollen keine Spekulationsobjekte sein; die Linkspartei will zunächst auf Landesebene handeln und in Berlin Elif Eralp als Regierende Bürgermeisterin stellen
- Die Bundesregierung soll beim Wohngeld nicht kürzen; Kommunen sollen für schnellere Bearbeitung von Wohngeldanträgen besser ausgestattet werden
Warum ist das wichtig?
- Das Recht auf Wohnen als Menschenrecht im Grundgesetz verankern, um Wohnen verlässlich zu schützen
- Wohngeld nicht kürzen, damit Menschen wegen explodierender Mietkosten weiterhin Unterstützung bekommen
- Kommunen besser ausstatten, damit Wohngeldanträge zügig bearbeitet werden und nicht über ein Jahr dauern
Wer ist betroffen?
- Luigi Pantisano (Vorsitzender der Linkspartei)
- Menschen, die wegen explodierender Mietkosten Unterstützung durch Wohngeld brauchen
- Kommunen, die Wohngeldanträge zügig bearbeiten können sollen
Zahlen/Fakten?
- Recht auf Wohnen als Menschenrecht im Grundgesetz verankern
- Wohngeld nicht kürzen; Kreis der Anspruchsberechtigten unter der Ampel ausgeweitet, Wohngeld erhöht
- Bearbeitung von Wohngeldanträgen soll maximal 3 Monate dauern; derzeit oft 1 Jahr oder länger
Wie geht’s weiter?
- Auf Landesebene aktiv werden, in Berlin mit Elif Eralp die Regierende Bürgermeisterin stellen
- Zunächst Berlin bezahlbarer machen
- Bundesregierung nicht beim Wohngeld kürzen und Kommunen so ausstatten, dass Wohngeldanträge zügig bearbeitet werden (max. drei Monate)
- Ramelow will Volksabstimmung über Wehr- und Zivildienst - 5. August 2026
- DIHK: Zahl der Firmengründungen 2025 deutlich gestiegen - 5. August 2026
- Linke kritisiert steigende Zahl an Sonntagsbeschäftigten - 5. August 2026
