Leichter Anstieg stationärer Behandlungen wegen psychischer Störungen in NRW

6. März 2026
1 min Lesezeit

Leichter Anstieg stationärer Behandlungen wegen psychischer Störungen in NRW

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Trends in Nordrhein-Westfalen

() – Die Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen“ ist in im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Freitag mitteilte, wurden 2024 insgesamt 246.012 Menschen aus NRW deswegen im Krankenhaus behandelt.

Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, liegt aber immer noch deutlich unter dem Höchststand von 2014.

Die häufigsten Diagnosen waren „Störungen durch psychotrope Substanzen“, etwa durch Alkohol, und „affektive Störungen“ wie Depressionen. Während Störungen durch Substanzen überwiegend Männer betrafen, wurden affektive Störungen mehrheitlich bei Frauen behandelt.

Fast ein Drittel der Behandelten war zwischen 40 und 59 Jahre alt.

Regional gab es deutliche Unterschiede: Die höchste Behandlungsrate hatte mit 2.244 Fällen je 100.000 Einwohner, gefolgt von und . Die niedrigsten Raten verzeichneten der Kreis Herford, der Rhein-Sieg-Kreis und der Rhein-Erft-Kreis.

Die Daten basieren auf der Krankenhausdiagnosestatistik für vollstationäre Behandlungen von Personen mit Wohnsitz in NRW.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der vollstationären Krankenhausbehandlungen mit psychischen Störungen in NRW stieg auf 246.012
  • Häufigste Diagnosen waren Störungen durch psychotrope Substanzen und affektive Störungen
  • Höchste Behandlungsrate in Remscheid, niedrigste in Herford, Rhein-Sieg-Kreis und Rhein-Erft-Kreis

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der hospitalisierten Personen mit psychischen Störungen zeigt wachsende Problematik im Gesundheitswesen.
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Diagnosen weisen auf notwendige gezielte Interventionen hin.
  • Regionale Unterschiede betonen Bedarf an spezifischen Unterstützungsangeboten in betroffenen Gebieten.

Wer ist betroffen?

  • Menschen mit psychischen und Verhaltensstörungen in NRW
  • Männer (bei Störungen durch psychotrope Substanzen)
  • Frauen (bei affektiven Störungen)

Zahlen/Fakten?

  • 246.012 vollstationäre Krankenhausbehandlungen wegen psychischer und Verhaltensstörungen in NRW 2024
  • 2,1 Prozent Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
  • Höchste Behandlungsrate in Remscheid: 2.244 Fälle je 100.000 Einwohner

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung weiterer Trends in der psychischen Gesundheit
  • Analyse regionaler Unterschiede in Behandlungsraten
  • Entwicklung gezielter Maßnahmen zur Unterstützung betroffener Gruppen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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