Immer weniger Betriebe halten Schweine in Nordrhein-Westfalen

18. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Immer weniger Betriebe halten Schweine in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Landwirtschaftliche Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen

() – Die Zahl der Schweine haltenden Betriebe in ist im achten Jahr in Folge gesunken. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, gab es Anfang November dieses Jahres 5.050 Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen, das sind 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Vergleich zu 2015 hat sich die Zahl der Betriebe sogar um mehr als ein Drittel (35,2 Prozent) verringert.‘

Insgesamt wurden in diesen Betrieben rund 5,9 Millionen Schweine gehalten. Gegenüber dem Jahr 2015 ist der Gesamtbestum damit um knapp ein Fünftel (19,3 Prozent) zurückgegangen, wobei es zwischen November 2024 und 2025 einen leichten Zuwachs um 0,5 Prozent gab.

Den größten Anteil am Bestand machten weiterhin Mastschweine aus, deren Zahl jedoch im Jahresvergleich um 10,4 Prozent auf 2,6 Millionen Tiere sank.‘

Der Großteil der Schweine (62,5 Prozent) wurde im Regierungsbezirk Münster gehalten. Rein rechnerisch kamen landesweit 1.167 Schweine auf einen Betrieb.

Den höchsten Durchschnittsbestand je Betrieb verzeichnete der Regierungsbezirk Düsseldorf mit 1.315 Tieren, den niedrigsten der Regierungsbezirk mit 880 Schweinen pro Betrieb. Die Daten stammen aus der repräsentativen Viehbestandserhebung zum Stichtag 3. November.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Angler Sattelschwein (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Zahl der Schweine haltenden Betriebe in Nordrhein-Westfalen sinkt auf 5.050, ein Rückgang von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Gesamtbestand an Schweinen in diesen Betrieben liegt bei rund 5,9 Millionen, Rückgang von 19,3 Prozent seit 2015.
  • Größter Anteil an Mastschweinen, deren Zahl um 10,4 Prozent auf 2,6 Millionen Tiere gesunken ist.

Warum ist das wichtig?

  • Rückgang der Schweine haltenden Betriebe zeigt anhaltende Veränderungen in der Landwirtschaft.
  • Abnahme der Schweinebestände könnte langfristige Auswirkungen auf die Fleischproduktion und den Markt haben.
  • Regionale Unterschiede in der Tierhaltung könnten auf unterschiedliche wirtschaftliche Bedingungen hinweisen.

Wer ist betroffen?

  • Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen in Nordrhein-Westfalen
  • Schweinehalter in Nordrhein-Westfalen
  • Regionale Schweinebestände in den Regierungsbezirken

Zahlen/Fakten?

  • 5.050 Betriebe mit mindestens 50 Schweinen oder zehn Zuchtsauen
  • 2,4 Prozent weniger Betriebe im Vergleich zum Vorjahr
  • 5,9 Millionen Schweine insgesamt gehalten

Wie geht’s weiter?

  • Keine Angabe
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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