Gewerbesteueraufkommen der NRW-Kommunen stagniert

23. Juni 2026
1 min Lesezeit

Gewerbesteueraufkommen der NRW-Kommunen stagniert

Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Gewerbesteuer in Nordrhein-Westfalen 2025

() – Gewerbetreibende haben an die NRW-Kommunen im Jahr 2025 rund 16,994 Milliarden Euro Gewerbesteuer gezahlt. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, waren das 0,3 % mehr als im Jahr zuvor.

2024 hatte das Gewerbesteueraufkommen bei 16,942 Milliarden Euro gelegen.

In den Jahren zuvor war ein ansteigender Trend der Gewerbesteuereinzahlungen in NRW erkennbar. Er wurde im Jahr 2020 durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie unterbrochen.

Die nordrhein-westfälischen Kommunen erhielten im Jahr 2020 auf der Grundlage des Gewerbesteuerausgleichsgesetzes Kompensationsmittel in Höhe von 2,72 Milliarden Euro.

Bezogen auf die Gesamtbevölkerung Nordrhein-Westfalens lag das kommunale Gewerbesteueraufkommen in NRW im Jahr 2025 bei 943 Euro je Einwohner/-in. Die kreisfreien Städte mit den höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen waren Düsseldorf (2.349 Euro), Köln (1.524 Euro) und Münster (1.259 Euro).

Die niedrigsten Einzahlungen hatten Herne (374 Euro), (545 Euro) und (589 Euro).

Von den 373 kreisangehörigen Gemeinden hatten Monheim am Rhein im Kreis Mettmann (4.418 Euro), Erndtebrück im Kreis -Wittgenstein (4.209 Euro) und Legden im Kreis Borken (2.900 Euro) die höchsten Pro-Kopf-Einzahlungen aus der Gewerbesteuer. Die niedrigsten Einzahlungen je Einwohner/-in wurden in Schieder-Schwalenberg im Kreis Lippe mit 231 Euro ermittelt.

Es folgten Ruppichteroth im Rhein-Sieg-Kreis mit 239 Euro und Odenthal im Rheinisch-Bergischen-Kreis mit 267 Euro je Einwohner/-in.

Über die Gewerbesteuerumlage fließt Bund und Ländern ein festgelegter Anteil am Gewerbesteueraufkommen der Kommunen zu. Dieser betrug in den Jahren 2024 und 2025 jeweils rund 1,3 Milliarden Euro.

Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer, für die die Kommunen das Hebesatzrecht haben.

Laut Gewerbesteuergesetz muss mindestens ein Hebesatz von 200 % festgesetzt werden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Büros (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gewerbetreibende zahlten 2025 in NRW rund 16,994 Milliarden Euro Gewerbesteuer.
  • Anstieg von 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr, nach 16,942 Milliarden Euro in 2024.
  • Höchste Pro-Kopf-Einzahlungen in Düsseldorf (2.349 Euro), Köln (1.524 Euro) und Münster (1.259 Euro).

Warum ist das wichtig?

  • Wichtig für kommunale Finanzen und die Haushaltsplanung
  • Einfluss auf die wirtschaftliche Stärke und Attraktivität von Städten
  • Einblick in regionale Unterschiede und Steuerbelastungen der Bürger

Wer ist betroffen?

  • Gewerbetreibende in Nordrhein-Westfalen
  • Kommunen in Nordrhein-Westfalen
  • Einwohner/-innen der nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden

Zahlen/Fakten?

  • 16,994 Milliarden Euro Gewerbesteuerzahlungen im Jahr 2025 in NRW
  • 943 Euro durchschnittliches Gewerbesteueraufkommen je Einwohner in NRW
  • 2,72 Milliarden Euro Kompensationsmittel für 2020

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Entwicklung der Gewerbesteuereinnahmen beobachten
  • Mögliche Änderungen im Gewerbesteuergesetz prüfen
  • Anstieg der Pro-Kopf-Einzahlungen in some Gemeinden fördern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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