Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Unfälle im Dortmunder Hafen
Dortmund () – Ein Frachtschiff ist am Montagabend im Dortmunder Hafen mit einer Spundwand kollidiert und dabei schwer beschädigt worden. Das teilte die Feuerwehr am Dienstag mit.
Das mit Metallschrott beladene Schiff konnte aus eigener Kraft den Hardenberghafen anlaufen, doch durch einen Riss im Bug drang Wasser ein, was eine Kentergefahr bedeutete.
Die Feuerwehr rückte mit 24 Einsatzkräften an, darunter Spezialeinheiten für Bergung und Wasserfahrzeuge. Um 18:24 Uhr war der Notruf eingegangen.
Mithilfe einer Drohne erkundeten die Einsatzkräfte die Lage. Da die Stromversorgung auf dem Schiff ausgefallen war, stellte ein Löschboot einen Generator bereit, um eine Tauchpumpe zu betreiben und das eingedrungene Wasser abzupumpen.
Im weiteren Verlauf entluden Hafenmitarbeiter den Metallschrott mit einem Greifbagger.
Dadurch verringerte sich der Tiefgang des Schiffes so weit, dass der beschädigte Bug aus dem Wasser ragte und kein weiteres Wasser mehr eindringen konnte. Die Feuerwehr stellte die Bordstromversorgung wieder her und übergab die Einsatzstelle gegen 20:40 Uhr an den Kapitän.
Die Unfallursache wird von der Polizei ermittelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Das Löschboot war vor Ort (Archiv), Feuerwehr Dortmund via |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Frachtschiff kollidiert im Dortmunder Hafen mit Spundwand und wird schwer beschädigt.
- Wasser dringt durch Riss im Bug ein, Kentergefahr entsteht.
- Feuerwehr mit 24 Einsatzkräften rettet Situation und stellt Bordstromversorgung wieder her.
Warum ist das wichtig?
- Verhinderung einer Kentergefahr durch schnelle Reaktion der Feuerwehr
- Einsatz moderner Technologien (Drohnen) zur Lageerkundung
- Sicherstellung der Bordstromversorgung für weitere Maßnahmen
Wer ist betroffen?
- Frachtschiff
- Feuerwehr Dortmund
- Hafenmitarbeiter
Zahlen/Fakten?
- Frachtschiff kollidierte mit Spundwand im Dortmunder Hafen
- 24 Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligt, Notruf um 18:24 Uhr
- Kentergefahr durch Riss im Bug, Wasser drang ein
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin Ermittlung der Unfallursache durch die Polizei
- Mögliche Reparaturen am Schiff einleiten
- Überwachung der Situation durch Hafenbehörden
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