Gesellschaft: Kölns Radverkehr im Aufwind
Köln () – In Köln ist die Zahl der Radfahrenden im ersten Halbjahr erneut gestiegen. Das teilte die Satdt am Freitag mit.
An den städtischen Zählstellen wurden insgesamt 11.774.538 Radfahrer registriert – rund ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Damit setzt sich der Aufwärtstrend fort: Bereits im Rekordjahr war die Zahl der erfassten Radfahrer um elf Prozent gestiegen. Für den Vergleich wurden nur die Zählstellen berücksichtigt, die im gesamten Auswertungszeitraum zuverlässig Daten geliefert haben.
Am 19. März wurde an der Zählstelle am Hohenzollernring ein neuer Rekord gemessen: Am Streiktag der KVB fuhren 16.679 Radfahrende über die Ringe.
Zum Vergleich: Am selben Tag wurden 13.524 Kraftfahrzeuge gezählt. Die Zahlen zeigen, dass das Fahrrad längst nicht mehr nur für Freizeitfahrten genutzt wird.
Es spielt eine immer größere Rolle im Alltag und insbesondere im Pendelverkehr. Während im ersten Halbjahr an 18 Tagen mehr Fahrräder als Autos auf den Ringen unterwegs waren, wurde dieser Wert bereits an 30 Tagen erreicht.
Seit dem 29. Juni ist der Stadtbahnverkehr der KVB über die Deutzer Brücke vollständig gesperrt.
Ein Vergleich der durchschnittlichen Radverkehrszahlen an Werktagen im Juni seit Beginn der Sperrung zeigt einen deutlichen Anstieg: Die Zahl der Radfahrenden auf der Deutzer Brücke stieg um rund 20 Prozent. Die Entwicklung wird während der weiteren Dauer der Sperrung fortlaufend ausgewertet, um die Auswirkungen auf den Radverkehr besser einordnen zu können.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fahrradweg (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- In Köln ist die Zahl der Radfahrenden im ersten Halbjahr erneut gestiegen; an städtischen Zählstellen wurden 11.774.538 Radfahrer registriert, etwa 1 Prozent mehr als im Vorjahr
- Am 19. März wurde an der Zählstelle am Hohenzollernring ein neuer Rekord gemessen: 16.679 Radfahrende über die Ringe
- Seit der vollständigen Sperrung des Stadtbahnverkehrs der KVB über die Deutzer Brücke am 29. Juni stieg der Radverkehr dort im Juni um rund 20 Prozent
Warum ist das wichtig?
- steigende Zahl der Radfahrenden zeigt zunehmende Relevanz des Fahrrads im Alltag und besonders im Pendelverkehr
- mehr Radnutzung an Werktagen als Autoverkehr verdeutlicht Verschiebung hin zum Rad gegenüber dem motorisierten Individualverkehr
- Sperrung der Stadtbahn über die Deutzer Brücke führt zu rund 20 Prozent mehr Radfahrenden dort und liefert Hinweise auf mögliche Verlagerungseffekte
Wer ist betroffen?
- Radfahrende in Köln insgesamt
- Nutzer der städtischen Zählstellen (u. a. am Hohenzollernring)
- Radfahrende auf der Deutzer Brücke während der KVB-Stadtbahnsperrung
Zahlen/Fakten?
- 11.774.538 registrierte Radfahrer im ersten Halbjahr (rund 1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum)
- 16.679 Radfahrende am 19. März am Hohenzollernring
- 20 Prozent Anstieg der Radfahrenden auf der Deutzer Brücke im Juni nach Beginn der Sperrung am 29. Juni
Wie geht’s weiter?
- Die Sperrung des Stadtbahnverkehrs der KVB über die Deutzer Brücke seit dem 29. Juni verstärkt den Radverkehr dort; die Zahl der Radfahrenden stieg im Juni werktags um rund 20 Prozent
- Die Radverkehrsentwicklung wird während der weiteren Dauer der Sperrung fortlaufend ausgewertet, um die Auswirkungen besser einzuordnen

