Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklungen in Dortmund 2023
Dortmund () – Dortmund hat die zu Jahresbeginn verhängte Haushaltssperre aufgehoben. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, können damit Projekte und Anschaffungen der Verwaltung, die zuletzt stark eingeschränkt waren, nun wieder leichter umgesetzt werden.
Die Sperre war eine Reaktion auf absehbare Finanzrisiken und sollte ursprünglich bis Ende März gelten.
Städtekämmerer Jörg Stüdemann (SPD) sagte, dass das Jahr 2025 mit einem Verlust von 350 Millionen Euro abgeschlossen wird, was etwa 15 Millionen Euro über der kalkulierten Summe liege. Diese Differenz könne über die städtische Rücklage kompensiert werden, sodass der Rahmen der zulässigen Verschuldung eingehalten werde.
Trotz der Aufhebung der Sperre verordnet sich die Stadt weiterhin Ausgabendisziplin.
Für 2026 bestünden erhebliche Risiken, vor allem durch voraussichtlich geringere Gewerbesteuereinnahmen und einen noch offenen Streit um Rettungsdienstgebühren, der die Stadtkasse im schlimmsten Fall mit bis zu 34 Millionen Euro belasten könnte, hieß es. Um diese Risiken zu beherrschen, habe man vereinbart, weitere 50 Millionen Euro einzusparen oder zusätzliche Erträge zu erzielen, so Stüdemann.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Dortmund hebt die zu Jahresbeginn verhängte Haushaltssperre auf.
- Die Aufhebung ermöglicht die Umsetzung von Projekten und Anschaffungen der Verwaltung.
- Die Stadt plant, 50 Millionen Euro einzusparen oder zusätzliche Erträge zu erzielen.
Warum ist das wichtig?
- Aufhebung der Haushaltssperre ermöglicht Umsetzung von Projekten und Anschaffungen
- Finanzielle Risiken erfordern Ausgabendisziplin und Einsparungen
- Prognostizierter Verlust von 350 Millionen Euro und mögliche Belastungen für die Stadtkasse
Wer ist betroffen?
- Stadt Dortmund
- Verwaltung
- Bürger
Zahlen/Fakten?
- Verlust von 350 Millionen Euro im Jahr 2025, 15 Millionen Euro über der Kalkulation
- Mögliche Belastung durch Streit um Rettungsdienstgebühren bis zu 34 Millionen Euro
- Vorgeschlagene Einsparungen oder Ertragssteigerungen von 50 Millionen Euro
Wie geht’s weiter?
- Projekte und Anschaffungen der Verwaltung können wieder leichter umgesetzt werden.
- Ausgabendisziplin soll weiterhin verordnet werden.
- Vereinbarung, weitere 50 Millionen Euro einzusparen oder zusätzliche Erträge zu erzielen.
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