Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen: Umsatzrückgänge 2026
Düsseldorf () – Die chemische Industrie in Nordrhein-Westfalen hat im ersten Quartal 2026 einen Umsatzrückgang von 10,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Das Statistische Landesamt teilte am Mittwoch mit, dass der Umsatz auf 11,8 Milliarden Euro sank.
Insgesamt ging der Umsatz der nordrhein-westfälischen Industriebetriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten um 3,1 % auf 85 Milliarden Euro zurück. Der Rückgang der Inlandsumsätze fiel mit 1,3 % moderater aus als der Umsatzrückgang von 5 % im Auslandsgeschäft.
Auch andere Branchen der Industrie in NRW waren von Umsatzrückgängen betroffen.
Die Herstellung von Metallerzeugnissen verzeichnete einen Rückgang von 5,5 % auf 7 Milliarden Euro, während der Maschinenbau einen Umsatzrückgang von 4,8 % auf 11 Milliarden Euro hinnehmen musste. Im Gegensatz dazu konnte die KFZ-Industrie ein Umsatzplus von 2,4 % auf 7,1 Milliarden Euro erzielen, obwohl der Umsatz im Vorjahresquartal auf einem sehr niedrigen Niveau lag.
Die Metallerzeugung und -bearbeitung erzielte ein leichtes Umsatzplus von 1,2 % auf 10,4 Milliarden Euro.
Die Beschäftigung in der nordrhein-westfälischen Industrie sank im gleichen Zeitraum um 3,2 %. Durchschnittlich waren 1.009.783 Personen beschäftigt. Der Maschinenbau, als beschäftigungsstärkste Branche, verzeichnete einen Rückgang von 2,2 % auf 174.031 Personen.
In der Herstellung von Metallerzeugnissen waren 6,2 % weniger Personen beschäftigt, insgesamt 120.973. Auch die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln meldete einen Rückgang von 4,3 % auf 98.363 Personen. Den größten Rückgang bei der Beschäftigung verzeichnete die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit 9,2 % weniger Beschäftigten, insgesamt 53.175 Personen.
Die Beschäftigung in der Metallerzeugung und -bearbeitung blieb auf Vorjahresniveau bei 90.664 Personen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Industrieanlage (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Umsatzrückgang der chemischen Industrie in NRW um 10,5 % im ersten Quartal 2026 auf 11,8 Milliarden Euro.
- Gesamtumsatz der nordrhein-westfälischen Industriebetriebe sank um 3,1 % auf 85 Milliarden Euro.
- Beschäftigung in der nordrhein-westfälischen Industrie fiel um 3,2 % auf durchschnittlich 1.009.783 Personen.
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Umsätze in der chemischen Industrie und anderen Branchen signalisiert wirtschaftliche Schwierigkeiten.
- Vorzeichen für mögliche Arbeitslosigkeit durch sinkende Beschäftigungszahlen in mehreren Industriebereichen.
- Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen durch negative Trends im Umsatz und Beschäftigung könnten die Region belasten.
Wer ist betroffen?
- chemische Industrie in Nordrhein-Westfalen
- nordrhein-westfälische Industriebetriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten
- Beschäftigte im Maschinenbau
Zahlen/Fakten?
- Umsatzrückgang der chemischen Industrie in NRW: 10,5 % auf 11,8 Milliarden Euro
- Gesamtumsatz der Industriebetriebe in NRW mit 50 oder mehr Beschäftigten: Rückgang um 3,1 % auf 85 Milliarden Euro
- Beschäftigungsrückgang in der Industrie: 3,2 % auf 1.009.783 Personen
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung und Analyse der Umsatzentwicklung in den betroffenen Branchen
- mögliche Maßnahmen zur Stabilisierung und Wiederbelebung der Wirtschaft
- Fokus auf die positiven Entwicklungen in der KFZ-Industrie zur Stärkung anderer Bereiche
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