Nordrhein-Westfalen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Herausforderungen in Lübeck
Lübeck () – Die 29. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten hat in Lübeck stattgefunden. Über 500 Teilnehmende aus ganz Deutschland haben über die Gefahren des Antifeminismus für die Gleichstellung und die Demokratie diskutiert, teilte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Recklinghausen, Ilona Kalnik-Franke, mit.
Kalnik-Franke betonte die Bedeutung der Konferenz und wies auf die Angriffe auf Frauen und deren Rechte hin. Diese Angriffe sowie die Diffamierung von in der Öffentlichkeit stehenden Frauen seien ein Warnsignal, das die Grundsätze der Verfassung und des Zusammenlebens in Frage stelle.
Im Rahmen der Konferenz wurde die Lübecker Erklärung veröffentlicht, die Kampagnen gegen Frauenverachtung und geschlechtsspezifische Gewalt fordert.
Zudem wurden mehr als 30 Anträge verabschiedet, die die Politik zum Handeln auffordern, darunter die Forderung nach einem nationalen Aktionsplan gegen Antifeminismus und die Streichung des § 218 StGB zum Schwangerschaftsabbruch.
