Niedersachsen fordert Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren

12. Februar 2026
1 min Lesezeit

Niedersachsen fordert Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Debatte um Jugend und Social Media in Niedersachsen

() – Die niedersächsische Europaministerin Melanie Walter hat sich für ein Verbot der Nutzung von Social Media für Kinder unter 14 Jahren ausgesprochen. Ziel müsse ein wirksamer und praktikabler Schutz sein, der Eltern, Schulen und Kinder sensibilisiert und die Plattformen verbindlich in die Pflicht nimmt, teilte die Staatskanzlei mit.

Walter kündigte an, die Forderung über den Bundesrat beim Bund einzubringen und auf europäischer Ebene zu begleiten.

Konkret spricht sich die Ministerin für ein europaweit geltendes Social-Media-Verbot unter 14 Jahren aus. Zudem müsse es eine verbindliche und wirksame Altersverifikation geben, bei der jedes Konto einer realen Person zugeordnet werden kann.

Weitere Eckpunkte sind ein mögliches Verbot algorithmischer Empfehlungen für Minderjährige, konsequente Sanktionen wie Bußgelder oder Netzsperren bei Verstößen sowie eine Stärkung der Medienkompetenz.

Als Vorbild kann nach Walters Ansicht das australische Modell dienen, das ein Mindestalter von 16 Jahren vorschreibt. Dies liefere wichtige Leitplanken für die Haftung der Plattformen, ersetze aber nicht die deutsche und europäische Aufgabe, eine datenschutzkonforme Altersverifikation zu gestalten.

Die Ministerin sieht einen Teil der Lösung bereits im europäischen Digital Services Act (DSA) und in entsprechenden Leitlinien der EU-Kommission.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit Smartphones (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Niedersachsens Europaministerin Melanie Walter spricht sich für ein Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren aus.
  • Forderung nach verbindlicher Altersverifikation und Verbot algorithmischer Empfehlungen für Minderjährige.
  • Ankündigung, die Forderung über den Bundesrat einzubringen und auf europäischer Ebene zu begleiten.

Warum ist das wichtig?

  • Schutz von Kindern vor potenziellen Gefahren in sozialen Medien
  • Notwendigkeit einer verbindlichen Altersverifikation zur Sicherstellung des Nutzerschutzes
  • Förderung von Medienkompetenz als Schlüssel zur verantwortungsvollen Nutzung von digitalen Plattformen

Wer ist betroffen?

  • Kinder unter 14 Jahren
  • Eltern
  • Schulen

Zahlen/Fakten?

  • Verbot der Nutzung von Social Media für Kinder unter 14 Jahren
  • Altersverifikation soll jedem Konto eine reale Person zuordnen
  • Vorbild Australien: Mindestalter von 16 Jahren

Wie geht’s weiter?

  • Einbringung der Forderung über den Bundesrat beim Bund
  • Begleitung auf europäischer Ebene
  • Umsetzung einer verbindlichen Altersverifikation für Social Media Konten
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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