Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Naturschutzmaßnahmen in Osnabrück, Niedersachsen
Osnabrück () – Die niedersächsische Landesregierung hat den Weg für eine neue Abgrenzung des FFH-Gebietes ‚Düte mit Nebenbächen‘ freigegeben. Das teilte die Staatskanzlei in Hannover mit.
Das Gebiet, das sich über den Landkreis und die Stadt Osnabrück erstreckt, ist das letzte noch nicht hoheitlich gesicherte FFH-Gebiet in Niedersachsen.
Obwohl eine formale Beteiligung nicht vorgeschrieben wäre, hat das Kabinett beschlossen, die Träger öffentlicher Belange in das Verfahren einzubeziehen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat bereits einen Neuabgrenzungsvorschlag mit detaillierten Karten erarbeitet.
Die aktuelle Grenzziehung gilt als problematisch für einen effektiven Gewässerschutz.
Erst nach Auswertung aller Stellungnahmen wird die Landesregierung über einen möglicherweise überarbeiteten Vorschlag entscheiden und ihn an die EU übermitteln. Die Zuständigkeit für die spätere hoheitliche Sicherung wurde zur Verfahrensvereinfachung auf den Landkreis Osnabrück übertragen, der das Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausweisen will.
Das FFH-Gebiet war bereits 2005 gemeldet und 2007 bestätigt worden und gehört seitdem zum europäischen Schutzgebietsnetz ‚Natura 2000‘.
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