Baden-Württemberg treibt Abschiebungen in den Iran voran

15. Januar 2026
1 min Lesezeit

Baden-Württemberg treibt Abschiebungen in den Iran voran

Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Baden-Württemberg und Iran

() – treibt trotz der Gewaltexzesse des iranischen Regimes weiter aktiv Abschiebungen in den voran. In Baden-Württemberg liefen „aktuell Bemühungen, einzelne, zum Teil schwere Straftäter in den Iran abzuschieben“, sagte Landesintegrationsministerin Marion Gentges (CDU) der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe).

„Das verfolgen wir auch weiter.“ Für eine Aussetzung der Bemühungen sehe man „aktuell keine Veranlassung“, so Gentges.

Dem Ministerium zufolge seien Abschiebungen in den Iran ohnehin kaum möglich, weil Teheran bei der Rückübernahme der Menschen nicht kooperiere.

Im Übrigen prüfe das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in jedem Einzelfall, „ob angesichts der aktuellen Lage im Iran zielstaatsbezogene Abschiebungsverbote vorliegen“.

Auch die SPD-geführte niedersächsische Landesregierung verwies auf Anfrage der Zeitung auf die mangelnde Kooperation Teherans. Deshalb habe man seit Anfang 2024 nicht dorthin abgeschoben.

Einen eigenen Abschiebestopp will man auch jetzt nicht verhängen: Aus sei die Lage im Iran „nur schwer zu beurteilen“, sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD) der „Frankfurter Rundschau“.

Es sei vielmehr Aufgabe des Auswärtigen Amtes, „sofern überhaupt möglich“, zeitnah einen ad-hoc Bericht zur Lage vor Ort vorzulegen. Auf dieser Basis könnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) über die Asylanträge von Iranern entscheiden, so Behrens.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Iran-Fahnen (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Baden-Württemberg führt weiterhin Abschiebungen in den Iran durch, trotz Gewaltexzessen des Regimes.
  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft in jedem Fall, ob Abschiebungsverbote bestehen.
  • Niedersachsen hat seit Anfang 2024 keine Abschiebungen in den Iran durchgeführt aufgrund mangelnder Kooperation.

Warum ist das wichtig?

  • Abschiebungen in den Iran trotz Gewaltanwendung des Regimes könnten gefährliche Konsequenzen für Betroffene haben.
  • Fehlende Kooperation Teherans erschwert Rückübernahmen und macht Abschiebungen ineffektiv.
  • Politische Handlungen der Landesregierung beeinflussen die Sicherheit und Situation von Iranern in Deutschland.

Wer ist betroffen?

  • Abschiebegefährdete Straftäter
  • Asylbewerber aus dem Iran
  • Menschen, die gegen die Rückübernahme durch Teheran betroffen sind

Zahlen/Fakten?

  • Baden-Württemberg treibt aktiv Abschiebungen in den Iran voran, trotz Gewaltexzesse des Regimes.
  • Abschiebungen sind kaum möglich, da Teheran nicht kooperiert.
  • Niedersachsen hat seit Anfang 2024 keine Abschiebungen in den Iran durchgeführt.

Wie geht’s weiter?

  • Abschiebungen in den Iran werden aktiv vorangetrieben.
  • Es gibt keine Anzeichen für eine Aussetzung der Bemühungen.
  • Das Bundesamt prüft individuelle Abschiebungsverbote.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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