Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Entwicklung in Niedersachsen
Hannover () – Die Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern ist im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um drei Prozent gesunken. Das hat das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitgeteilt.
Besonders stark fiel der Rückgang bei den Inlandsbestellungen aus, die um neun Prozent nachgaben.
Die Auslandsnachfrage legte dagegen um drei Prozent zu. In den umsatzstärksten Branchen entwickelten sich die Bestellungen unterschiedlich: Während die Metallerzeugung und -bearbeitung ein Plus von acht Prozent verzeichnete, gingen die Bestellungen im Maschinenbau um sieben und in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen um fünf Prozent zurück.
Im Vergleich zum Vormonat April verringerte sich die Gesamtnachfrage um 13 Prozent.
Die inländischen Bestellungen sanken um 19 Prozent, die ausländischen um sieben Prozent. Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern fiel um zehn Prozent, die nach Investitionsgütern um 14 Prozent.
Die Angaben basieren auf vorläufigen preisbereinigten Ergebnissen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Chemie-Anlagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern im Mai um drei Prozent gesunken
- Inlandsbestellungen um neun Prozent zurückgegangen, Auslandsnachfrage um drei Prozent gestiegen
- Gesamtnachfrage im Vergleich zum Vormonat April um 13 Prozent gesunken
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Nachfrage kann auf wirtschaftliche Unsicherheiten hindeuten
- Differenzierte Entwicklung in verschiedenen Branchen zeigt Marktvolatilität
- Wichtige Indikatoren für zukünftige wirtschaftliche Trends und Planungen
Wer ist betroffen?
- Unternehmen der niedersächsischen Industrie
- Branchen wie Maschinenbau und Automobilherstellung
- Arbeiter in betroffenen Industrien
Zahlen/Fakten?
- Nachfrage nach niedersächsischen Industriegütern im Mai sank um 3 % im Vergleich zum Vorjahr
- Inlandsbestellungen fielen um 9 %
- Gesamtnachfrage verringerte sich im Vergleich zum Vormonat April um 13 %
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Entwicklung der Industrienachfrage im nächsten Monat
- Analyse der branchenbezogenen Bestellungen, insbesondere Maschinenbau und Kraftwagen
- Berichterstattung über mögliche wirtschaftliche Maßnahmen zur Stabilisierung
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