Mecklenburg-Vorpommern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Infrastrukturentwicklung in Schwerin
Schwerin () – Der städtische Eigenbetrieb SDS hat das Straßenunterhaltungskonzept für die Jahre 2026 bis 2029 fortgeschrieben. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Auf rund 350 Kilometern Straßennetz werden darin der aktuelle Zustand der 569 kommunalen Straßen benotet und die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen priorisiert. Grundlage für die Dringlichkeit sind neben der Zustandsbewertung die Verkehrsbedeutung und die Verkehrssicherheit.
Das jährliche Budget für die Straßenunterhaltung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.
Lag es 2006 bei 2,1 Millionen Euro, erreichte es 2016 einen Wert von 7,3 Millionen Euro und stieg in den Jahren 2025 und 2026 auf jeweils 16,3 Millionen Euro. Der gegenwärtig besonders hohe Wert resultiert aus Fördermitteln des Landes für die Instandsetzung der Ludwigsluster Chaussee und der Pampower Straße.
Laut Prognose wird sich das Budget künftig auf durchschnittlich zwölf Millionen Euro im Jahr einpendeln.
Nach Angaben von SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek ist es gelungen, den Instandsetzungsstau deutlich abzubauen. Der Anteil der Straßen in sehr gutem und gutem Zustand habe sich in den vergangenen zehn Jahren um 16 Prozent erhöht, der Anteil der vordringlich zu sanierenden Straßen sei um zehn Prozent gesunken.
In diesem Jahr beginnen vier große Instandhaltungsprojekte an Hauptstraßen: die Rogahner Straße in Görries, die Pampower Straße in Krebsförden/Wüstmark, die Wismarsche Straße am Lewenberg sowie eine Deckenerneuerung der Karl-Marx-Allee auf dem Großen Dreesch.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Straßenunterhaltungskonzept für 2026 bis 2029 fortgeschrieben
- Jährliches Budget für Straßenunterhaltung steigt auf 16,3 Millionen Euro für 2025 und 2026
- Vier große Instandhaltungsprojekte an Hauptstraßen begonnen
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Straßeninfrastruktur für erhöhte Verkehrssicherheit
- Erhaltungsmaßnahmen basieren auf priorisierter Zustandsbewertung
- Anstieg des Budgets ermöglicht signifikante Sanierungsprojekte
Wer ist betroffen?
- Anwohner der betroffenen Straßen
- Stadtverwaltung
- SDS-Werkleiterin Ilka Wilczek
Zahlen/Fakten?
- 350 Kilometer Straßennetz
- 569 kommunale Straßen benotet
- Jährliches Budget 2006: 2,1 Millionen Euro; 2016: 7,3 Millionen Euro; 2025 & 2026: 16,3 Millionen Euro
- Durchschnittliches zukünftiges Budget: 12 Millionen Euro
- Anteil der Straßen in sehr gutem/gutem Zustand erhöht sich um 16 Prozent
- Anteil der vordringlich zu sanierenden Straßen gesunken um 10 Prozent
Wie geht’s weiter?
- Vier große Instandhaltungsprojekte beginnen in diesem Jahr.
- Durchschnittliches Budget wird auf zwölf Millionen Euro im Jahr sinken.
- Weitere Instandhaltungsmaßnahmen basierend auf Zustandsbewertung und Verkehrssicherheit.
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