Hessen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Arbeitsunfall in Birstein: Ursachenanalyse
Birstein () – Nach dem tödlichen Arbeitsunfall an einer Windenergieanlage bei Birstein am 25. Februar haben die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium Südosthessen nun belastbare Erkenntnisse zum Unfallgeschehen vorgelegt. Bei dem Unglück kamen zwei Arbeiter im Alter von 32 Jahren ums Leben, als sie aus einer speziell konstruierten Arbeitsbühne in einer Höhe von über 60 Metern stürzten.
Die Untersuchungen eines am gleichen Tag beauftragten Sachverständigen haben ergeben, dass keine technischen Defekte oder Materialversagen vorlagen.
Die Auswertung der gesicherten Spuren deutet darauf hin, dass ein Montagefehler durch einen der verunglückten Arbeiter ursächlich für den Unfall war. Eine von drei manuell zu tätigenden Schraubverbindungen, die die Arbeitsbühne am Windradturm fixieren, wurde fehlerhaft ausgeführt.
Nach dem Entfernen der Kranketten wurde das Gewicht der Arbeitsbühne von diesen Befestigungen getragen, wodurch die fehlerhafte Verbindung versagte und der Unfall geschah.
Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei sind damit hinsichtlich der Unfallursache weitestgehend abgeschlossen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Tödlicher Arbeitsunfall an Windenergieanlage bei Birstein am 25. Februar.
- Zwei Arbeiter (32 Jahre alt) stürzten aus über 60 Metern Höhe.
- Unfallursache war ein Montagefehler eines der Arbeiter bei einer Schraubverbindung.
Warum ist das wichtig?
- Klärung der Unfallursache erhöht die Sicherheit in der Branche.
- Verhindert zukünftige ähnliche Unfälle durch Aufklärung.
Wer ist betroffen?
- zwei Arbeiter im Alter von 32 Jahren
- Staatsanwaltschaft Hanau
- Polizeipräsidium Südosthessen
Zahlen/Fakten?
- Zwei Arbeiter im Alter von 32 Jahren starben bei einem Unfall.
- Die Arbeitsbühne befand sich in einer Höhe von über 60 Metern.
- Eine von drei Schraubverbindungen wurde fehlerhaft ausgeführt.
Wie geht’s weiter?
- Abschluss der Ermittlungen zur Unfallursache
- Prüfung möglicher Verantwortlichkeiten und Konsequenzen
- Gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen beteiligte Personen oder Firmen
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