Panorama: Hoisdorf unter Flammen
Hoisdorf () – Die Feuerwehr Stormarn ist am frühen Nachmittag des 30. Juli zu einem Stoppelfeldbrand in Hoisdorf ausgerückt. Wie der Kreisfeuerwehrverband Stormarn mitteilte, wurde die Leitstelle Süd zunächst über einen Brand von etwa 100 Quadratmetern informiert und alarmierte die umliegenden Wehren mit dem Stichwort FEUG (Feuer größer Standard).
Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte jedoch eine starke Rauchentwicklung und eine rasche Ausbreitung des Feuers auf einem abgemähten Strohfeld fest, das sich in Richtung eines noch nicht abgeernteten Feldes und eines Bauernhofs ausdehnte.
Der Einsatzleiter erhöhte das Stichwort umgehend auf FEU3 (Feuer, drei Löschzüge) und forderte zusätzlich den Wasserförderzug der Technischen Bereitschaft des Kreises an.
Die Feuerwehr baute sofort eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren auf, um ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Felder und den Bauernhof zu verhindern. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung über mehrere hundert Meter aus einem Teich eingerichtet und ein Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen organisiert.
Erstmals kam dabei der Abrollbehälter Wasser des Kreises Stormarn zum Einsatz, der mit 10.000 Litern Wasser gefüllt ist und am Katastrophenschutzzentrum in Hammor bereitsteht. Durch den kombinierten Einsatz von Feuerpatschen, Strahlrohren und der Unterstützung von Landwirten konnte das Feuer eingedämmt und gelöscht werden.
Das Feuer breitete sich letztlich auf eine Fläche von sechs Hektar aus.
Die SEG Betreuung des Kreises versorgte die Einsatzkräfte mit Verpflegung. Brandursache und Schadenhöhe sind noch unbekannt und werden von der Polizei ermittelt.
Besonders herausfordernd waren den Angaben zufolge die Temperaturen über 30 Grad Celsius sowie der Wind, die das Feuer zusätzlich anfachten und eine schnelle Ausbreitung begünstigten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Feuerwehr Stormarn rückte am 30. Juli nachmittags zu einem Stoppelfeldbrand in Hoisdorf aus, nachdem ein Brand auf etwa 100 Quadratmetern gemeldet wurde
- Das Feuer breitete sich rasch aus, die Einsatzstufe wurde erhöht, zusätzliche Kräfte und ein Wasserförderzug wurden angefordert und das Feuer konnte eingedämmt und gelöscht werden
- Die Brandfläche betrug am Ende sechs Hektar, Brandursache und Schadenhöhe werden von der Polizei ermittelt
Warum ist das wichtig?
- Schnelle Alarmierung und Erhöhung des Einsatzstichworts ermöglichten eine ausreichende Anzahl an Löschkräften und verbesserten die Brandbekämpfung
- Aufbau von Riegelstellung, Pendelverkehr und Nutzung zusätzlicher Wasserressourcen verhinderten ein Übergreifen auf benachbarte Felder und einen Bauernhof
- Berücksichtigung von Gefahrenfaktoren wie Hitze und Wind half, die Ausbreitung des Feuers trotz großer Brandfläche zu stoppen
Wer ist betroffen?
- Die Feuerwehr Stormarn sowie umliegende Wehren
- Einsatzkräfte und Brandschutzkräfte im betroffenen Gebiet Hoisdorf
- Die SEG Betreuung des Kreises Stormarn (Versorgung der Einsatzkräfte)
Zahlen/Fakten?
-
- Juli
- etwa 100 Quadratmeter
- FEU3 (drei Löschzüge)
- 10.000 Liter Wasser
- mehrere hundert Meter Wasserversorgung
- sechs Hektar Fläche
- Temperaturen über 30 Grad Celsius
Wie geht’s weiter?
- Einsatzleiter erhöhte Alarmstufe auf FEU3 und forderte zusätzlich den Wasserförderzug der Technischen Bereitschaft an
- Feuerwehr baute eine Riegelstellung auf und richtete Wasserversorgung per Teich sowie Pendelverkehr ein, inkl. Abrollbehälter Wasser mit 10.000 Litern
- Feuer wurde durch Einsatz von Feuerpatschen, Strahlrohren und Unterstützung von Landwirten eingedämmt und gelöscht, Brandursache und Schadenhöhe werden ermittelt
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