Hamburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in Hamburg unter Kritik
Hamburg () – Die CDU-Bürgerschaftsfraktion hat die Sicherheitspolitik des Hamburger Senats scharf kritisiert, obwohl die Polizeiliche Kriminalstatistik für das vergangene Jahr einen Rückgang der Straftaten und eine gestiegene Aufklärungsquote zeigt. Der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Dennis Gladiator, teilte am Donnerstag mit, dass Statistiken allein keine Sicherheit schaffen würden.
Der „brutale Mord in Wandsbek“ habe jüngst erneut gezeigt, dass positive Zahlen wertlos seien, „wenn der Senat seiner Aufgabe, dem Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit, nicht gerecht“ werde.
Viele Hamburger erlebten täglich das Gegenteil von Sicherheit, so Gladiator. Das Sicherheitsgefühl sei an zahlreichen Orten der Stadt massiv beeinträchtigt, darunter rund um den Hauptbahnhof, in St. Georg, im Umfeld des Drob Inn, am Jungfernstieg und im Phoenix-Viertel in Harburg.
Offene Drogenszenen, Gewalt- und Begleitkriminalität sowie wiederholte Fälle von Messer- und Schusswaffengebrauch seien das Ergebnis jahrelanger sicherheitspolitischer Versäumnisse.
Hamburg brauche einen klaren Kurswechsel, forderte der CDU-Politiker. Statt Statistikdebatten brauche es endlich konsequentes Handeln: mehr sichtbare Polizeipräsenz, die Ausweitung von Waffenverbotszonen, einen stärkeren intelligenten Videoschutz und die Sicherung öffentlicher Räume wie Bahnhöfe.
Einsparungen bei der Polizei dürfe es unter keinen Umständen geben, so Gladiator.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- CDU kritisiert Sicherheitspolitik des Hamburger Senats trotz Rückgang der Straftaten
- Sicherheitsgefühl der Bürger stark beeinträchtigt an mehreren Orten der Stadt
- Forderung nach mehr Polizeipräsenz und brachialen Maßnahmen gegen Kriminalität
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der Straftaten allein garantiert keine Sicherheit.
- Sicherheitsgefühl der Bürger stark beeinträchtigt trotz positiver Statistiken.
- Notwendigkeit für klaren Kurswechsel in der Sicherheitspolitik.
Wer ist betroffen?
- Viele Hamburger
- Menschen rund um den Hauptbahnhof
- Anwohner in St. Georg, im Umfeld des Drob Inn, am Jungfernstieg und im Phoenix-Viertel in Harburg
Zahlen/Fakten?
- Rückgang der Straftaten und gestiegene Aufklärungsquote im vergangenen Jahr
- Brutaler Mord in Wandsbek als Beispiel für bestehende Sicherheitsprobleme
- Mehr sichtbare Polizeipräsenz und Ausweitung von Waffenverbotszonen gefordert
Wie geht’s weiter?
- Mehr sichtbare Polizeipräsenz
- Ausweitung von Waffenverbotszonen
- Stärkung des intelligenten Videoschutzes
- Kanzleramtsminister räumt Kommunikationsdefizite ein - 4. Mai 2026
- Grüne kritisieren Festhalten an Grenzkontrollen - 4. Mai 2026
- Kaiserschnittrate auf Höchststand - 4. Mai 2026

