Stützschwelle in der Schwarzen Elster soll Wasserstand für Fische verbessern

21. Juli 2026
1 min Lesezeit

Umweltpolitik in Plessa

Plessa () – Das Landesamt für Umwelt (LfU) hat in Zusammenarbeit mit dem Landesanglerverband den Bau einer Stützschwelle in der Schwarzen Elster unterhalb der Brücke Plessa (Ortrander Straße) im Landkreis Elbe-Elster angekündigt. Ziel der Maßnahme sei es, den Wasserstand im Bereich der Hammergrabenmündung moderat anzuheben und damit die Lebensbedingungen für Fische sowie die Wasserstände im angrenzenden Auenwald zu verbessern, teilte das LfU am Dienstag mit.

Hintergrund der Maßnahme sind Wasserstandsverluste, die im Zuge der Beräumung von Eisenhydroxid-Schlamm in der Schwarzen Elster aufgetreten sind.

Dies hatte im Vorjahr zu einer durchschnittlichen Absenkung der Sohle um 40 bis 50 Zentimeter zwischen Plessa und Kahla geführt und nachfolgend auch den Wasserspiegel in der Strecke gesenkt. Die Bauarbeiten beginnen am 22. Juli und sollen noch im Juli abgeschlossen sein.

Für das Bauwerk werden über 200 Tonnen Wasserbausteine in Form einer Rampe in das Flussbett eingebracht und abschließend mit einer Kiesschicht abgedeckt.

Diese Bauweise soll neben der Wasserstandserhöhung auch eine wichtige Habitatfunktion für die für die Schwarze Elster charakteristischen Fischarten wie Barbe, Rapfen und Flussneunaugen sichern. Durch das Bauwerk wird der Wasserstand oberhalb der Schwelle um bis zu 30 Zentimeter angehoben.

Die Initiative des Landesanglerverbandes habe wesentlich zur Projektentwicklung beigetragen, so das LfU.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wasser (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Stützschwelle in der Schwarzen Elster soll Wasserstand für Fische verbessern

Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Das Landesamt für Umwelt kündigte den Bau einer Stützschwelle in der Schwarzen Elster unterhalb der Brücke Plessa an
  • Die Maßnahme soll den Wasserstand bei der Hammergrabenmündung moderat anheben und dadurch die Lebensbedingungen für Fische sowie die Wasserstände im angrenzenden Auenwald verbessern
  • Die Bauarbeiten beginnen am 22. Juli und sollen noch im Juli abgeschlossen sein

Warum ist das wichtig?

  • Wasserstandverluste in der Schwarzen Elster werden ausgeglichen und der Wasserstand oberhalb der Schwelle um bis zu 30 Zentimeter angehoben
  • Bessere Lebensbedingungen für Fische und höhere Wasserstände im angrenzenden Auenwald durch Schaffung einer Habitatfunktion
  • Beginn und Abschluss der Bauarbeiten noch im Juli zur schnellen Verbesserung der Gewässerbedingungen nach der Sohlenabsenkung durch Schlammberäumung

Wer ist betroffen?

  • Fische in der Schwarzen Elster, insbesondere Barbe, Rapfen und Flussneunaugen
  • Anwohner bzw. Lebensräume im angrenzenden Auenwald im Bereich der Hammergrabenmündung
  • Gewässerabschnitt zwischen Plessa und Kahla

Zahlen/Fakten?

    1. Juli: Beginn der Bauarbeiten
  • 40 bis 50 Zentimeter: durchschnittliche Absenkung der Sohle im Vorjahr
  • über 200 Tonnen: Wasserbausteine für das Bauwerk; bis zu 30 Zentimeter: Anhebung des Wasserstands oberhalb der Schwelle

Wie geht’s weiter?

  • Bau der Stützschwelle in der Schwarzen Elster startet am 22. Juli und soll noch im Juli abgeschlossen sein
  • Wasserstand oberhalb der Schwelle wird um bis zu 30 Zentimeter angehoben zur Verbesserung der Lebensbedingungen für Fische und des Auenwald-Wasserstandes
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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