Wirtschaft in Brandenburg: Fleischproduktion
Potsdam () – Die gewerblichen Schweineschlachtungen in Brandenburg sind im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte, wurden 2025 insgesamt 799.000 Schweine gewerblich geschlachtet.
Das sind 238.000 Tiere oder 23,0 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die Zahl der gewerblichen Schafschlachtungen nahm um 15.000 auf 45.000 Tiere ab. Dies entspricht einem Rückgang um 25,4 %. Bei den Rindern sank die Zahl der Schlachtungen vergleichsweise moderat.
So ging die Zahl der Rinderschlachtungen um 2.000 auf 31.000 Tiere bzw. um 6,7 % zurück.
Entsprechend den Schlachtzahlen entwickelten sich auch die Schlachtmengen. Wurden 2024 noch 98.700 Tonnen Schweinefleisch erzeugt, waren es 2025 nur noch 76.700 Tonnen.
Das sind 22.000 Tonnen bzw. 22,3 % weniger als im Vorjahr. Die erzeugte Menge Schaffleisch nahm um 300 Tonnen auf 950 Tonnen bzw. um 23,3 % ab.
Beim Rindfleisch war ein Rückgang um 50 Tonnen auf 10.100 Tonnen bzw. um 0,5 % zu verzeichnen.
Insgesamt wurden 2025 in Brandenburg knapp 88.000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügelfleisch) gewerblich erzeugt, so wenig wie in den letzten 25 Jahren nicht.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Steak auf einem Grill (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die gewerblichen Schweineschlachtungen in Brandenburg sind 2025 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gefallen; 799.000 Schweine wurden geschlachtet, 23,0 % weniger als im Vorjahr
- Auch bei Schafen und Rindern gingen die Schlachtzahlen zurück; Schafschlachtungen um 25,4 % auf 45.000 Tiere, Rinderschlachtungen um 6,7 % auf 31.000 Tiere
- Die erzeugten Schlachtmengen sanken deutlich; Schweinefleisch um 22,3 % auf 76.700 Tonnen sowie insgesamt knapp 88.000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügel) wie seit 25 Jahren nicht niedrig
Warum ist das wichtig?
- Rückgang der gewerblichen Schlachtungen und Fleischmengen zeigt eine deutliche Veränderung der regionalen Tierproduktion und beeinflusst Angebot und Marktpreise
- Weniger erzeugtes Schweine-, Schaf- und Rindfleisch kann Auswirkungen auf Versorgung, Kosten und die Planung der nachgelagerten Lebensmittel- und Verarbeitungsindustrie haben
- Niedrigster Stand seit der Wiedervereinigung liefert wichtige Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen im Agrar- und Fleischsektor
Wer ist betroffen?
- Gewerbliche Schweineschlachtungen in Brandenburg (2025: 799.000 Schweine)
- Gewerbliche Schafschlachtungen in Brandenburg (2025: 45.000 Schafe)
- Gewerbliche Rinderschlachtungen in Brandenburg (2025: 31.000 Rinder)
Zahlen/Fakten?
- 2025 wurden 799.000 Schweine gewerblich geschlachtet; 23,0% weniger als im Vorjahr
- 2024: 98.700 Tonnen Schweinefleisch; 2025: 76.700 Tonnen; 22,3% weniger
- 2025: 31.000 Rinder geschlachtet; 10.100 Tonnen Rindfleisch; Rückgang um 6,7% bzw. 0,5%
Wie geht’s weiter?
- 2025 wurden in Brandenburg 799.000 Schweine gewerblich geschlachtet, 23,0 % weniger als im Vorjahr
- Die erzeugte Menge sank bei Schweinefleisch auf 76.700 Tonnen, 22,3 % weniger als 2024
- Insgesamt wurden 2025 knapp 88.000 Tonnen Fleisch (ohne Geflügelfleisch) gewerblich erzeugt, so wenig wie in den letzten 25 Jahren nicht
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