Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Potsdam: Entscheidung zur Haushaltsstrukturkommission
Potsdam () – Das Finanzministerium führt die im Juli 2025 eingerichtete Haushaltsstrukturkommission (HaSKo) nicht fort. Das teilte Finanzminister Daniel Keller am Donnerstag im Ausschuss für Haushalt und Finanzen mit.
Keller sagte, dass die Entscheidung keinen Verzicht auf Aufgabenkritik bedeute. „Aufgabenkritik ist bereits heute eine dauerhafte Aufgabe staatlichen Handelns und als solche gesetzlich verankert“, so der Minister.
Die Landesregierung habe mit der Vereinbarung konkreter Eckwerte für 2027/28 und der vorgesehenen Einsparung von 700 Stellen in der Landesverwaltung bereits bewiesen, dass sie die nötigen Entscheidungen treffe.
Für die Entscheidung seien drei Gründe maßgeblich gewesen, so Keller. Erstens habe sich der Auftrag der Kommission in wesentlichen Teilen als nicht hinreichend präzise erwiesen, worauf auch der Landesrechnungshof kritisch hingewiesen habe.
Zweitens bestünden in zentralen Themenfeldern Überschneidungen zu den parallelen Prozessen des Bürokratieabbaus und der Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda. Drittens sei der Mehrwert der Kommission nicht gegeben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Daniel Keller (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Haushaltsstrukturkommission (HaSKo) wird nicht fortgeführt.
- Finanzminister Daniel Keller betont, dass dies keinen Verzicht auf Aufgabenkritik bedeutet.
- Gründe für die Entscheidung: unpräziser Auftrag, Überschneidungen mit anderen Prozessen, fehlender Mehrwert der Kommission.
Warum ist das wichtig?
- Fortführung der Haushaltsstrukturkommission wird eingestellt, um Ressourcen effektiv zu nutzen.
- Bereits gesetzlich verankerte Aufgabenkritik bleibt wichtiger Bestandteil staatlichen Handelns.
- Geplante Einsparungen und organisatorische Anpassungen zeigen Bereitschaft zur Reform.
Wer ist betroffen?
- Landesregierung
- Finanzministerium
- Landesverwaltung
Zahlen/Fakten?
- Haushaltsstrukturkommission (HaSKo) wird nicht fortgeführt
- Vorgesehene Einsparung von 700 Stellen in der Landesverwaltung
- Auftrag der Kommission war nicht hinreichend präzise
Wie geht’s weiter?
- Weiterhin Aufgabenkritik im staatlichen Handeln
- Geplante Einsparung von 700 Stellen in der Landesverwaltung
- Maßnahmen zur Umsetzung der föderalen Modernisierungsagenda
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