Brandenburg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Entwicklungen im Brandenburger Landtag
Potsdam () – Ein Antrag der AfD zur Auflösung des Brandenburger Landtags ist gescheitert.
Die möglichen künftigen Koalitionspartner SPD und CDU lehnten den Antrag am Freitag ab, während die BSW-Fraktion zusammen mit der AfD dafür stimmte. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Hans-Christoph Berndt kritisierte, dass der Wechsel von drei BSW-Abgeordneten, von denen sich zwei der SPD anschlossen, den Wählerwillen missachte.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die Koalition mit dem BSW am Dienstag beendet.
Er nannte als Gründe den Zerfall der Landtagsfraktion nach Austritten und ein fehlendes Bekenntnis zur Koalition. Woidke lehnt Neuwahlen ab und plant, mit einer Minderheitsregierung weiterzuarbeiten.
Er strebt eine Koalition mit der CDU an, die nun eine knappe Mehrheit hätte.
In der Sondersitzung des Landtags stimmte die BSW-Fraktion erstmals geschlossen für einen AfD-Antrag, der die Abwahl der Landtagsvizepräsidentin Jouleen Gruhn forderte. Der Antrag scheiterte jedoch, und Gruhn bleibt im Amt.
Sie war zuvor aus der BSW-Fraktion ausgetreten und der SPD beigetreten. Die AfD argumentierte, dass mit ihrem Fraktionswechsel die Grundlage für ihre Wahl in das Präsidium entfallen sei.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Sitzung des Brandenburger Landtags (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Antrag der AfD zur Auflösung des Brandenburger Landtags gescheitert.
- SPD und CDU lehnten den Antrag ab, BSW und AfD stimmten dafür.
- Ministerpräsident Woidke beendet Koalition mit BSW und plant Minderheitsregierung.
Warum ist das wichtig?
- Scheitern des Antrags zeigt politische Spannungen im Landtag
- Wählerwille wird durch Fraktionswechsel in Frage gestellt
- Konsequenzen für zukünftige Regierungsbildung und Koalitionsverhandlungen
Wer ist betroffen?
- AfD-Fraktion
- BSW-Fraktion
- SPD und CDU
Zahlen/Fakten?
- Antrag der AfD zur Auflösung des Brandenburger Landtags gescheitert
- 3 BSW-Abgeordnete wechselten, 2 zu SPD
- Ministerpräsident Woidke plant Minderheitsregierung, lehnt Neuwahlen ab
Wie geht’s weiter?
- Ministerpräsident Woidke plant, mit einer Minderheitsregierung weiterzuarbeiten.
- Mögliche Koalition mit der CDU wird angestrebt.
- AfD und BSW könnten weiterhin versuchen, Einfluss zu nehmen.
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