Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheit und Kriminalität in Berlin-Wedding
Berlin () – Im Berliner Stadtteil Wedding hat es in der vergangenen Nacht eine Sprengstoffexplosion gegeben. Wie die Polizei mitteilte, haben ein oder mehrere unbekannte Täter kurz nach 2 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus in der Malplaquetstraße ein Explosivmittel gezündet.
Durch die Detonation wurden die Hausfassade, die Schaufensterscheibe eines Geschäfts sowie mehrere geparkte Fahrzeuge beschädigt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Die Ermittlungen zu der Tat hat die Besondere Aufbauorganisation (BAO) Ferrum übernommen.
Diese geht seit ihrer Einrichtung im Herbst 2025 gegen Schusswaffenkriminalität im Kontext von Erpressungstaten vor. Die Beamten fahnden mit hoher Intensität nach der Herkunft der mutmaßlich verwendeten Granate und den Hintergründen der Explosion.
Erst in der vergangenen Woche stellte die BAO Ferrum sechs scharfe Schusswaffen sicher und vollstreckte sechs Haftbefehle, darunter mehrere im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen räuberischer Erpressung und unerlaubten Waffenhandels.
Seit ihrem Bestehen hat die BAO Ferrum nach eigenen Angaben insgesamt 54 Haftbefehle erwirkt sowie 52 scharfe Schusswaffen und mehr als 800 Schuss Munition sichergestellt. Mehr als 6.000 Personen, knapp 3.300 Fahrzeuge und über 860 Lokalitäten wurden überprüft, was zu rund 460 eingeleiteten Ermittlungsverfahren führte.
Die rund 100 Dienstkräfte der Einheit arbeiten dabei eng mit der bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingerichteten Ermittlungsgruppe Telum zusammen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Sprengstoffexplosion in Berlin-Wedding kurz nach 2 Uhr
- Schäden an Hausfassade, Geschäft und Fahrzeugen, keine Verletzten
- Ermittlungen durch BAO Ferrum zu Hintergründen und Herkunft der Granate
Warum ist das wichtig?
- Sprengstoffanschlag zeigt zunehmende Gewaltkriminalität in Berlin
- Notwendigkeit intensiver Ermittlungen zur Aufklärung und Prävention von weiteren Taten
- Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft für effektive Strafverfolgung
Wer ist betroffen?
- Anwohner des Mehrfamilienhauses in der Malplaquetstraße
- Eigentümer der beschädigten Fahrzeuge
- Geschäftsinhaber in der Nähe der Explosion
Zahlen/Fakten?
- Sprengstoffexplosion in Berlin-Wedding um 2 Uhr
- Keine Verletzten, aber Schäden an Fassade, Schaufenster und Fahrzeugen
- BAO Ferrum: 54 Haftbefehle, 52 Schusswaffen und über 800 Schuss Munition sichergestellt
Wie geht’s weiter?
- Ermittlungen zur Herkunft der Granate und Hintergründe der Explosion
- Fortsetzung der intensiven Fahndung durch die BAO Ferrum
- Zusammenarbeit mit der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin
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