Schleuser sollen Sprachzertifikate gefälscht haben

7. Juli 2026
1 min Lesezeit

Schleuser sollen Sprachzertifikate gefälscht haben

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaftliche Probleme im Bereich Migration Berlin

() – Die Berliner Polizei hat heute Morgen im Auftrag der Staatsanwaltschaft fünf Wohnungen und einen Geschäftsraum durchsucht. Wie die Beamten am Dienstag mitteilten, stehen zwei Frauen und drei Männer im Verdacht, eine Schleuserbande betrieben zu haben.

Die Einsatzkräfte der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Schleuser und des Landeskriminalamtes waren mit rund 50 Polizisten in den Ortsteilen Wedding, Kreuzberg und Lichterfelde im Einsatz.

Den beiden 34 und 35 Jahre alten Frauen wird vorgeworfen, seit Mai 2024 in mindestens 37 Fällen Ausländer, vornehmlich aus der , gewerbsmäßig eingeschleust zu haben. Dafür sollen sie gegen Zahlungen von 1.000 bis 1.500 Euro gefälschte Sprachzertifikate zur Erlangung nationaler Aufenthaltstitel zur Verfügung gestellt haben.

Die Begünstigten legten diese Zertifikate dann bei den zuständigen Ausländerbehörden vor. Zudem sollen die Frauen im Zusammenwirken mit den drei Männern im Alter von 27, 37 und 40 Jahren in zahlreichen Fällen Wohnungsgeberbestätigungen gefälscht haben, um den Ausländern gegen monatliche Zahlungen widerrechtlich behördliche Anmeldungen zu ermöglichen.

Bei den Durchsuchungen konnten vier der fünf Beschuldigten angetroffen werden.

Die Polizei stellte neben gefälschten Wohnungsgeberbestätigungen und Sprachzertifikaten auch Bargeld im mittleren fünfstelligen Bereich sowie verschreibungspflichtige Arzneimittel sicher. Festnahmen erfolgten nicht.

Die Auswertung der Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauern an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Berliner Polizei durchsuchte fünf Wohnungen und einen Geschäftsraum im Auftrag der Staatsanwaltschaft.
  • Zwei Frauen und drei Männer stehen im Verdacht, eine Schleuserbande betrieben zu haben.
  • Es wurden gefälschte Sprachzertifikate und Wohnungsgeberbestätigungen sichergestellt.

Warum ist das wichtig?

  • Aufdeckung einer Schleuserbande zur Bekämpfung von Menschenhandel und illegaler Einwanderung
  • Sicherstellung von Beweismitteln zur Unterstützung von Ermittlungen und Strafverfolgung
  • Signalisierung von rechtlichen Konsequenzen für jegliche Form der illegalen Einreisehilfe

Wer ist betroffen?

  • zwei Frauen (34 und 35 Jahre alt)
  • drei Männer (27, 37 und 40 Jahre alt)
  • Ausländer, vornehmlich aus der Türkei

Zahlen/Fakten?

  • Durchsuchung von fünf Wohnungen und einem Geschäftsraum
  • Verdacht auf Schleuserbande mit zwei Frauen (34, 35) und drei Männern (27, 37, 40)
  • Mindestens 37 Fälle von gewerbsmäßigem Einschleusen seit Mai 2024

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Ermittlungen zur Auswertung der Beweismittel
  • Mögliche Anklageerhebung gegen die Beschuldigten
  • Überprüfung auf weitere Beteiligte oder Komplizen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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