Grüne kritisieren Alleingang von Justizsenatorin Badenberg in Berlin

16. März 2026
1 min Lesezeit

Grüne kritisieren Alleingang von Justizsenatorin Badenberg in Berlin

Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Kontroversen um Justiz in Berlin

() – Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat einen Alleingang von Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) scharf kritisiert. Die Senatorin hatte ein Auswahlverfahren bei der Berliner Staatsanwaltschaft gestoppt, weil sie es für verfassungswidrig hält.

Das kritisierte der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Sebastian Walter, am Montag.

Walter betonte, dass in einem Rechtsstaat Verfassungsgerichte und nicht eine einzelne Senatorin über die Verfassungsmäßigkeit von Landesgesetzen entscheiden. Er forderte Badenberg auf, zu erklären, warum sie ein Verfahren plötzlich für unzulässig halte, das in den vergangenen Jahren, auch während ihrer eigenen Amtszeit, ohne Beanstandung praktiziert worden sei.

Zudem müsse sie darlegen, welche Auswirkungen ihr Eingriff auf alle anderen Auswahl- und Einstellungsverfahren der Berliner Behörden habe.

Der Grünen-Politiker warf der Senatorin vor, weder mit dem Senat, der zuständigen Integrationsverwaltung noch mit dem Koalitionspartner gesprochen zu haben. Dieser „fahrlässige“ Alleingang sorge für maximale Rechtsunsicherheit in einer Zeit, in der bei der Staatsanwaltschaft bereits knapp 10 Prozent aller Stellen unbesetzt seien.

Mit ihrem Angriff auf das Berliner Partizipationsgesetz schade die Justizsenatorin vor allem der Justiz selbst, so Walter.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sebastian Walter (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Grüne Fraktion kritisiert Alleingang von Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU).
  • Badenberg stoppte Auswahlverfahren bei der Staatsanwaltschaft wegen vermeintlicher Verfassungswidrigkeit.
  • Sebastian Walter fordert Erklärung und warnt vor Rechtsunsicherheit und Auswirkungen auf andere Verfahren.

Warum ist das wichtig?

  • Klärung der Verfassungsmäßigkeit ist Aufgabe der Verfassungsgerichte, nicht einer einzelnen Senatorin.
  • Eingriffe in Auswahlverfahren können weitreichende Auswirkungen auf Behörden haben.
  • Unkoordinierte Entscheidungen erzeugen Rechtsunsicherheit und belasten die Justiz.

Wer ist betroffen?

  • Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU)
  • Grüne-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
  • Berliner Staatsanwaltschaft

Zahlen/Fakten?

  • 10 Prozent aller Stellen bei der Staatsanwaltschaft sind unbesetzt.
  • Die Senatorin hat ein Auswahlverfahren gestoppt, das seit Jahren ohne Beanstandung praktiziert wurde.
  • Keine Angabe.

Wie geht’s weiter?

  • Justizsenatorin Felor Badenberg muss ihre Entscheidung begründen.
  • Klärung der Auswirkungen auf andere Auswahlverfahren erforderlich.
  • Forderung nach Kommunikation mit dem Senat und Koalitionspartner.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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