Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Sicherheit im Berliner Nahverkehr
Berlin () – Die Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert die Einführung von Frauenabteilen in U- und S-Bahnen. Dies teilte die verkehrspolitische Sprecherin Antje Kapek am Dienstag mit.
Sie reagierte damit auf die Sicherheitsbilanz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) für das vergangene Jahr.
Die Statistik zeige zwar einen allgemeinen Rückgang von Gewaltdelikten, nicht jedoch bei sexualisierter Gewalt. Diese nehme seit Jahren zu und habe 2025 einen „traurigen Höhepunkt“ erreicht.
Die vorhandenen Maßnahmen reichten augenscheinlich nicht aus, um Frauen ausreichend zu schützen.
„Gewalt gegen Frauen ist aber nicht akzeptabel und muss gesamtgesellschaftlich bekämpft werden“, sagte Kapek. Solange Frauen im Nahverkehr von Übergriffen betroffen seien und Angst hätten, müssten Sicherheitsangebote und Schutzräume entwickelt werden.
Die Fraktion sieht in Frauenabteilen eine mögliche Lösung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | U-Bahnhof Unter den Linden (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Grüne Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus fordert Frauenabteile in U- und S-Bahnen.
- Sicherheitsbilanz der BVG zeigt einen Anstieg sexualisierter Gewalt.
- Vorhandene Maßnahmen gelten als unzureichend zum Schutz von Frauen im Nahverkehr.
Warum ist das wichtig?
- Erhöhung des Schutzes für Frauen im öffentlichen Nahverkehr
- Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen gegen sexualisierte Gewalt
- Allgemeines gesellschaftliches Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen stärken
Wer ist betroffen?
- Frauen im Nahverkehr
- Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
- Gesellschaft insgesamt
Zahlen/Fakten?
- Rückgang von Gewaltdelikten, jedoch Anstieg bei sexualisierter Gewalt
- Sexualisierte Gewalt erreichte 2025 einen "traurigen Höhepunkt"
- Vorschlag Einführung von Frauenabteilen in U- und S-Bahnen
Wie geht’s weiter?
- Einführung von Frauenabteilen in U- und S-Bahnen fordern
- Sicherheitsangebote und Schutzräume weiterentwickeln
- Maßnahmen zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt intensivieren
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