Berlin: SPD plant Mietenkataster
Berlin () – Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat für den Fall eines Wahlsiegs der Sozialdemokraten ein schnelles Mietenkataster für die Hauptstadt angekündigt.
Das System solle transparent machen, wo Mietwucher stattfinde und wo es Leerstand gebe, sagte er den Sendern RTL und ntv. Das sei sein Versprechen an die Berliner: „Im Juli 2027 muss es so ein Mietenkataster geben.“
Er wolle sich nicht mit einer Umsetzung in drei, vier oder fünf Jahren zufriedengeben.
Das Berliner Mietenkataster soll künftig Daten zum Mietwohnungsbestand bündeln und helfen, überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht aufzudecken. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird der Aufbau allerdings voraussichtlich mehrere Jahre bis zum Regelbetrieb dauern.
Krach bezeichnete das Vorhaben als „richtigen Gamechanger auf dem Wohnungsmarkt“. Es werde dann nicht mehr möglich sein, Mietwucher zu betreiben, sagte er.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wahlplakat zum Abgeordnetenhaus von Berlin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Steffen Krach (SPD) kündigte für den Fall eines Wahlsiegs ein schnelles Mietenkataster für Berlin an
- Das Mietenkataster soll im Juli 2027 bereit sein und Daten bündeln, um überhöhte Mieten, Mietwucher und Leerstand sichtbar zu machen
- Der Aufbau soll laut Senatsverwaltung mehrere Jahre dauern, bis der Regelbetrieb erreicht ist
Warum ist das wichtig?
- Transparenz darüber schaffen, wo Mietwucher stattfindet und wo Leerstand besteht
- Überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht besser aufdecken können
- Schutz vor Mietwucher durch ein effektiveres, datenbasiertes Mietenkataster
Wer ist betroffen?
- Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach
- Berlinerinnen und Berliner, insbesondere Mieterinnen und Mieter in Berlin
Zahlen/Fakten?
- Juli 2027 soll das Mietenkataster in Betrieb sein
- Aufbau soll voraussichtlich mehrere Jahre dauern bis zum Regelbetrieb
- Ziel: Überhöhte Mieten und Verstöße gegen das Mietrecht aufdecken und Leerstand sichtbar machen
Wie geht’s weiter?
- Im Juli 2027 soll es ein schnelles Mietenkataster für Berlin geben
- Das Mietenkataster soll Daten bündeln, Mietwucher sowie Leerstand sichtbar machen und Verstöße gegen das Mietrecht aufdecken
- Der Aufbau soll laut Senatsangaben voraussichtlich mehrere Jahre bis zum Regelbetrieb dauern
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