Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Auswirkungen des Stromausfalls in Berlin
Berlin () – Die Senatsverwaltung für Wirtschaft hat Hinweise der SHK Innung Berlin zum Umgang mit Heizungsanlagen und Wasserleitungen während des anhaltenden Stromausfalls im Südwesten der Stadt weitergeleitet. Die Innung teilte mit, dass aufgrund des Stromausfalls Frostfolgeschäden nicht auszuschließen seien.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hatte auf das Dokument in einer Pressekonferenz verwiesen.
Die Fachinnung rät betroffenen Haushalten, zur Absicherung ihrer Geräte den zuständigen Installationsbetrieb zu kontaktieren und nicht selbst in die Anlagen einzugreifen. Lediglich bei Wärmepumpen wird empfohlen, das Gerät vom Netz zu trennen, um ein automatisches Einschalten nach einem Einfrieren zu verhindern.
Zudem sollten Bewohner regelmäßig Wasser zapfen, um ein Frieren stagnierenden Wassers in Leitungen zu verhindern.
Das Ausmaß möglicher Schäden hänge von vielen Faktoren wie dem Zustand des Gebäudes oder der Heiztechnologie ab, weshalb pauschale Aussagen nicht möglich seien. Die Innung rief dazu auf, Ruhe zu bewahren und verwies auf die Unterstützungsbereitschaft ihrer Mitgliedsbetriebe.
Für die fachgerechte Wiederinbetriebnahme der Anlagen nach dem Stromausfall sei die Begleitung durch einen Fachbetrieb notwendig.
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