Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnungsbaupolitik in Bayern unter Druck
München () – Die SPD-Landtagsfraktion hat die bayerische Staatsregierung aufgefordert, eine aktive Rolle beim Wohnungsbau einzunehmen und ihr ‚Herumlavieren‘ zu beenden. Das teilten der Fraktionsvorsitzende Holger Grießhammer und die wohnungspolitische Sprecherin Sabine Gross bei der Winterklausur der Fraktion am Donnerstag mit.
Die Sozialdemokraten legten einen Maßnahmenkatalog vor, um den Bau bezahlbarer Wohnungen anzukurbeln.
Zu den zentralen Forderungen gehört, dass staatliche Grundstücke nicht mehr nach Höchstgebot verkauft, sondern Kommunen für den Bau günstiger Wohnungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Die SPD schlägt zudem einen landesweiten Bodenfonds für bezahlbares Bauland und die Einführung einer Grundsteuer C vor, um Leerstand unattraktiv zu machen.
Grießhammer kritisierte die bisherige Bilanz der Regierung als ‚Dokument des Scheiterns‘ und verwies auf verkaufte GBW-Wohnungen und einen zu niedrigen Fördertopf.
Gross betonte, Bauwillige müssten unterstützt und nicht hingehalten werden. Der Förder-Etat des Freistaats müsse bedarfsgerecht aufgestockt und ein aktueller Bewilligungsstopp aufgehoben werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wohnungen in einem Plattenbau (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD-Landtagsfraktion fordert von bayerischer Staatsregierung aktives Handeln im Wohnungsbau
- Vorschläge beinhalten Bereitstellung staatlicher Grundstücke an Kommunen und Einführung einer Grundsteuer C
- Kritik an bisheriger Bilanz der Regierung bezüglich Wohnungsverkauf und Fördertopf
Warum ist das wichtig?
- Förderung des Wohnungsbaus für bezahlbaren Wohnraum
- Verbesserung der Finanzierungsbedingungen für Bauwillige
- Unterstützung der Kommunen bei der Bereitstellung von Grundstücken
Wer ist betroffen?
- SPD-Landtagsfraktion
- Bauwillige
- Kommunen
Zahlen/Fakten?
- Einführung eines landesweiten Bodenfonds für bezahlbares Bauland
- Forderung nach Aufhebung eines aktuellen Bewilligungsstopps
- Grundsteuer C soll Leerstand unattraktiv machen
Wie geht’s weiter?
- Staatsregierung soll aktiver beim Wohnungsbau werden
- Einführung eines landesweiten Bodenfonds und einer Grundsteuer C
- Förder-Etat bedarfsgerecht aufstocken und Bewilligungsstopp aufheben
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