Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Herausforderungen in München
München () – Die Münchner Polizei hat am Freitag zwei Fälle von organisiertem Callcenterbetrug gemeldet, bei denen Seniorinnen um hohe Geldbeträge gebracht wurden. In beiden Fällen gaben sich die Täter am Telefon als Amtspersonen oder Ärzte aus und erpressten unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Bargeld und Wertgegenstände.
Am Mittwoch, den 13. Mai, gegen 13:00 Uhr, rief ein unbekannter Täter eine über 80-jährige Münchnerin an und gab sich als Staatsanwalt aus.
Er behauptete, ihr Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht und drohte mit Untersuchungshaft, falls keine Kaution gezahlt werde. Wenige Stunden später übergab die Seniorin einem Abholer an ihrer Wohnadresse in Milbertshofen Wertgegenstände und Bargeld im Wert von über zehntausend Euro.
Der Betrug fiel erst auf, als die Frau einen Angehörigen kontaktierte.
Bereits am Donnerstag, den 14. Mai, gegen 12:30 Uhr, wurde eine über 90-jährige Münchnerin in Sendling Opfer eines ähnlichen Tricks. Ein angeblicher Arzt teilte ihr mit, ihre Tochter leide an Krebs und benötige dringend eine teure Medikamentenbehandlung.
Die Seniorin übergab daraufhin einer unbekannten Abholerin an ihrer Haustür mehrere tausend Euro. Auch hier flog der Betrug auf, als die Frau ihre Tochter kontaktierte.
Die Polizei bittet Zeugen, die in den genannten Bereichen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich beim Kommissariat 61 unter der Telefonnummer 089 2910-0 zu melden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Zwei Fälle von Callcenterbetrug in München gemeldet, Opfer sind Seniorinnen.
- Täter gaben sich als Amtspersonen oder Ärzte aus und erpressten Geld und Wertgegenstände.
- Über 80-jährige und über 90-jährige Frauen verloren jeweils mehrere tausend Euro.
Warum ist das wichtig?
- Schutz von Seniorinnen vor Betrug
- Aufklärung über Methoden von Tätern
- Wichtigkeit der Meldung verdächtiger Aktivitäten an die Polizei
Wer ist betroffen?
- Seniorinnen über 80 und 90 Jahre
- Münchnerinnen
- Angehörige der Betroffenen
Zahlen/Fakten?
- Über 80-jährige Münchnerin verlor über zehntausend Euro
- Über 90-jährige Münchnerin verlor mehrere tausend Euro
- Betrug erfolgte durch falsche Amtspersonen oder Ärzte
Wie geht’s weiter?
- Polizei ermittelt zu den Betrugsfällen
- Zeugen sollen sich melden
- Präventionsmaßnahmen für Senioren prüfen
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