Scharf und Dobrindt gedenken Opfer des Brünner Todesmarschs

23. Mai 2026
1 min Lesezeit

Scharf und Dobrindt gedenken Opfer des Brünner Todesmarschs

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gedenken an den Brünner Todesmarsch in Tschechien

() – Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat gemeinsam mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Gedenkakt für die Opfer des Brünner Todesmarschs in Pohrlitz/Pohořelice teilgenommen, teilte das Sozialministerium mit. Anschließend nahmen beide am Brünner Friedensmarsch teil.

Der Gedenkakt mit Kranzniederlegung fand im Rahmen des 76. Sudetendeutschen Tages statt, der in diesem Jahr erstmals in Tschechien ausgerichtet wird.

Scharf betonte in ihrer Rede die Notwendigkeit des Erinnerns: „Das Massengrab steht für die unfassbaren Schrecken von Flucht und Vertreibung. Ein unaussprechliches Grauen, ein furchtbares Schicksal.“ Sie hob hervor, dass Erinnerung nicht rückwärtsgewandt, sondern richtungsweisend sei.

Der Brünner Friedensmarsch sei ein starkes Zeichen der Versöhnung: „Wir halten die Erinnerung wach. Wir trauern miteinander.

Wir bauen Brücken, wo früher Gräben waren. Versöhnung statt Vergeltung.“

Der sogenannte Brünner Todesmarsch am 31. Mai 1945 war Teil der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung aus Mähren.

Tausende Menschen starben auf dem Weg von Brünn nach Niederösterreich. Seit mehr als zehn Jahren erinnert der Brünner Friedensmarsch an dieses Geschehen, bei dem Deutsche und Tschechen gemeinsam den Weg des Todesmarschs rückwärts von Pohrlitz nach Brünn gehen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bayerns Sozialministerin und Schirmherrschaftsministerin der Sudetendeutschen Ulrike Scharf und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei der Kranzniederlegung am Massengrab in Pohrlitz/Pohořelice. (Archiv), StMAS / Nötel / Schäffler via

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nahmen an einem Gedenkakt für die Opfer des Brünner Todesmarschs in Pohrlitz/Pohořelice teil.
  • Kranzniederlegung fand im Rahmen des 76. Sudetendeutschen Tages statt.
  • Scharf betonte die Bedeutung des Erinnerns und der Versöhnung.

Warum ist das wichtig?

  • Erinnerung an die Schrecken von Flucht und Vertreibung ist wichtig für das Verständnis der Geschichte.
  • Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen fördert Frieden und gemeinsames Gedenken.
  • Gedenkveranstaltungen stärken das Bewusstsein für vergangenes Leid und die Notwendigkeit von Toleranz.

Wer ist betroffen?

  • Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt
  • Opfer des Brünner Todesmarschs

Zahlen/Fakten?

    1. Sudetendeutscher Tag in Tschechien
  • Brünner Todesmarsch am 31. Mai 1945
  • Tausende Leute starben auf dem Weg von Brünn nach Niederösterreich

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Gedenkveranstaltungen und Friedensmärsche
  • Stärkung der Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen
  • Weitere Förderung des Erinnerns an Flucht und Vertreibung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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