Panorama: Messerangriff in München
München () – Im Fall des Messerangriffs in der Schachenmeierstraße in Neuhausen-Nymphenburg hat die Polizei einen Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Tatverdächtigen erwirkt. Wie das Polizeipräsidium München mitteilte, wird dem Kosovaren mit Wohnsitz in München versuchter Mord zur Last gelegt.
Das Amtsgericht München habe auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I einen Haftbefehl sowie einen Europäischen Haftbefehl erlassen.
Nach bisherigen Ermittlungen hatte der Mann am Freitag, 31. Juli, gegen 10:20 Uhr an der Wohnungstür einer 36-jährigen Frau in einem Mehrfamilienhaus geklingelt. Als ein 42-jähriger Deutscher öffnete, griff er ihn unvermittelt mit einem Messer und Faustschlägen an.
Die weiteren anwesenden Personen trennten die Beteiligten, woraufhin der Angreifer flüchtete. Der 42-Jährige wurde schwer verletzt in ein Münchner Krankenhaus gebracht.
Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Angreifer blieb zunächst ohne Erfolg.
Ersten Ermittlungen des Kommissariats 11 zufolge soll es sich bei dem Flüchtigen um den 35-jährigen Tatverdächtigen handeln. Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen laufen nach Angaben der Polizei auf Hochtouren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Auto der Bundespolizei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Polizei hat im Fall des Messerangriffs in der Schachenmeierstraße in Neuhausen-Nymphenburg einen Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Tatverdächtigen erwirkt
- Der Tatverdächtige soll am 31. Juli gegen 10:20 Uhr einen 42-Jährigen an dessen Wohnungstür unvermittelt mit Messer und Faustschlägen angegriffen haben, woraufhin der Angreifer flüchtete und der 42-Jährige schwer verletzt ins Krankenhaus kam
- Nach bisherigen Ermittlungen wird der Flüchtige als der 35-jährige Tatverdächtige identifiziert und die Fahndung läuft weiter
Warum ist das wichtig?
- Haftbefehl und Europäischer Haftbefehl ermöglichen die gezielte Festnahme des Tatverdächtigen auch über Ländergrenzen hinweg
- Die Einordnung des Tatvorwurfs als versuchter Mord macht die strafrechtliche Verfolgung und mögliche Strafhöhe deutlich
- Laufende Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen dienen dazu, den flüchtigen Angreifer schnell zu finden und weitere Gefahr für die Öffentlichkeit zu verhindern
Wer ist betroffen?
- 36-jährige Frau, an deren Wohnungstür es klingelte
- 42-jähriger Deutscher, der angegriffen und schwer verletzt wurde
- 35-jähriger Tatverdächtiger, gegen den ein Haftbefehl erwirkt wurde
Zahlen/Fakten?
- Haftbefehl gegen einen 35-jährigen Tatverdächtigen erwirkt; Vorwurf: versuchter Mord
- Tat am Freitag, 31. Juli, gegen 10:20 Uhr an der Wohnungstür einer 36-jährigen Frau
- 42-jähriger Deutscher wurde schwer verletzt in ein Münchner Krankenhaus gebracht
Wie geht’s weiter?
- Der Haftbefehl sowie ein Europäischer Haftbefehl gegen den 35-jährigen Tatverdächtigen wurden erlassen
- Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren, nachdem die Suche zunächst ohne Erfolg blieb
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