Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wissenschaft und Innovation in München
München () – Ein Team des Nanoinstituts der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) erhält eine Förderung in Höhe von 2,45 Millionen Euro vom europäischen Innovationsrat. Das teilte die Universität am Mittwoch mit.
Mit dem Geld soll eine patentierte Mikroskop-Plattform zur Echtzeit-Qualitätskontrolle von Nanomaterialien weiterentwickelt werden.
Die Technologie ermöglicht die hochdurchsatzfähige Analyse einzelner Nanopartikel mit Nanometer-Genauigkeit. Projektleiter Mohsen Beladi sagte, die Methode könne die industrielle Herstellung von Nanomaterialien schneller und zuverlässiger machen, indem sie Tausende Partikel einzeln überwache.
Die wissenschaftlichen Grundlagen wurden in der Gruppe von Emiliano Cortés am LMU-Nanoinstitut geschaffen.
Das Projekt mit dem Namen iNSyT-ONE wurde im Rahmen einer hochkompetitiven EU-Ausschreibung ausgewählt. Die Förderung soll über drei Jahre laufen und die Technologie bis zur Marktreife bringen, womit auch die Gründung eines Spin-off-Unternehmens vorbereitet wird.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euroscheine (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Nanoinstitut der LMU München erhält 2,45 Millionen Euro Förderung vom europäischen Innovationsrat.
- Entwicklung einer Mikroskop-Plattform zur Echtzeit-Qualitätskontrolle von Nanomaterialien geplant.
- Projekt iNSyT-ONE soll Technologie bis zur Marktreife bringen und Gründung eines Spin-off-Unternehmens vorbereiten.
Warum ist das wichtig?
- Beschleunigung der Entwicklung und Qualitätssicherung von Nanomaterialien
- Unterstützung der industriellen Produktion durch präzise Überwachung einzelner Partikel
- Potenzial zur Gründung eines Spin-off-Unternehmens zur Vermarktung der Technologie
Wer ist betroffen?
- Team des Nanoinstituts der Ludwig-Maximilians-Universität München
- industrielle Hersteller von Nanomaterialien
- potenzielle Gründung eines Spin-off-Unternehmens
Zahlen/Fakten?
- Förderung in Höhe von 2,45 Millionen Euro
- Projektlaufzeit von drei Jahren
- Ziel: Entwicklung einer Mikroskop-Plattform zur Qualitätskontrolle von Nanomaterialien
Wie geht’s weiter?
- Weiterentwicklung der Mikroskop-Plattform zur Echtzeit-Qualitätskontrolle
- Industrialisierung der Methode zur Herstellung von Nanomaterialien
- Gründung eines Spin-off-Unternehmens vorbereiten
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