Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Bedeutung der Blutspende in Bayern
München () – Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat anlässlich des Weltblutspendetags am Sonntag zur Blut- und Plasmaspende aufgerufen. Der Bedarf an Blut mache keine Sommerpause, betonte die Ministerin.
Gerade jetzt komme es auf jede einzelne Spende an, da die Versorgung in den Sommermonaten durch Ferienzeiten, Reisen und hohe Temperaturen regelmäßig unter Druck gerate.
Allein in Bayern würden täglich rund 2.000 Blutspenden benötigt, erläuterte Gerlach. Das meiste Blut werde für die Behandlung von Krebspatienten benötigt, gefolgt von Herz- sowie Magen- und Darmerkrankungen.
Die Ministerin unterstrich die Bedeutung, insbesondere junge Menschen für die Blutspende zu gewinnen, da viele langjährige Spender älter würden. Nach Angaben des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes lag die Zahl der Erstspender 2025 bei rund 45.700 und damit knapp zehn Prozent unter dem Niveau von 2023.
Positiv hob Gerlach hervor, dass die Spendebereitschaft in Bayern mit rund fünf Prozent der spendefähigen Personen über dem bundesweiten Durchschnitt von etwa drei Prozent liege.
Dennoch hielten rund 90 Prozent der bayerischen Bevölkerung Blutspenden für wichtig. Spender müssen bei der ersten Spende mindestens 18 Jahre alt sein und mehr als 50 Kilogramm wiegen.
Vollblutspenden sind für Frauen viermal und für Männer sechsmal pro Jahr möglich, Plasmaspenden bis zu 60-mal.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Blutspende (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Judith Gerlach ruft anlässlich des Weltblutspendetags zur Blut- und Plasmaspende auf.
- Täglich werden in Bayern rund 2.000 Blutspenden benötigt, insbesondere für Krebspatienten.
- Die Zahl der Erstspender lag 2025 bei rund 45.700, was fast zehn Prozent unter dem Niveau von 2023 ist.
Warum ist das wichtig?
- Bedürfnis an Blutversorgung bleibt auch im Sommer hoch, trotz Ferienzeiten und Reisen
- Wichtige Rolle der Blutspende für die Behandlung von Krebspatienten und anderen Krankheiten
- Notwendigkeit, jüngere Menschen als neue Spender zu gewinnen, um Altersrückgang bei langjährigen Spendern auszugleichen
Wer ist betroffen?
- junge Menschen
- Krebspatienten
- Spender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und mehr als 50 Kilogramm wiegen
Zahlen/Fakten?
- 2.000 Blutspenden täglich benötigt in Bayern
- Zahl der Erstspender 2025: rund 45.700
- Spendebereitschaft in Bayern: etwa 5% der spendefähigen Personen
Wie geht’s weiter?
- Sensibilisierung für die Bedeutung der Blutspende erhöhen, besonders bei jungen Menschen.
- Anreize schaffen, um die Anzahl der Erstspender zu steigern.
- Maßnahmen planen, um die Versorgung während der Sommermonate zu sichern.
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