Bayerns Europaminister fordert mehr EU-Gelder für wirtschaftsstarke Regionen

6. März 2026
1 min Lesezeit

Bayerns Europaminister fordert mehr EU-Gelder für wirtschaftsstarke Regionen

Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt

EU-Initiativen zur Regionalfinanzierung in Bayern

() – Bayerns Europaminister Eric Beißwenger (CSU) hat gemeinsam mit Vertretern anderer wirtschaftsstarker EU-Regionen in Brüssel eine stärkere finanzielle Beteiligung an den Kohäsionsmitteln der Europäischen Union gefordert. Das teilte die Bayerische Staatskanzlei am Freitag mit.

Bei einem Treffen der „Power Regions of Europe“ übergab Beißwenger eine entsprechende Erklärung an hochrangige EU-Vertreter, darunter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Hinter der Initiative stehen nach Angaben der Staatskanzlei 80 europäische Regionen mit über 200 Millionen Einwohnern, die mehr als 60 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU erbringen.

Beißwenger argumentierte, dass auch starke Standorte wie schwierige Transformationsprozesse bewältigen müssten und dafür verlässliche Finanzmittel benötigten. Ein Förder-Euro löse in Bayern private Investitionen von sieben Euro aus, was die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft nachhaltig steigere.

Kritik übte der Minister an den Plänen der EU-Kommission für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2027. Diese sehen vor, dass der Bund künftig bei der Vergabe von Regionalfördermitteln mitreden kann.

Beißwenger warnte vor zusätzlicher Bürokratie und einer Abhängigkeit der Regionen vom Wohlwollen ihrer Regierungen. Stattdessen plädierte er für eine Stärkung des Europäischen Ausschusses der Regionen im institutionellen Gefüge der EU.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: EU-Fahnen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bayerns Europaminister Eric Beißwenger fordert stärkere finanzielle Beteiligung an EU-Kohäsionsmitteln.
  • Beißwenger übergab eine Erklärung an EU-Vertreter, unterstützt von 80 europäischen Regionen.
  • Er kritisierte die Pläne der EU-Kommission für den nächsten Finanzrahmen ab 2027.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der finanziellen Ressourcen für wirtschaftlich starke EU-Regionen erforderlich
  • Förderung von Investitionen zur Unterstützung von Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft
  • Warnung vor zusätzlicher Bürokratie und Abhängigkeit von nationalen Regierungen

Wer ist betroffen?

  • Bayerns Europaminister Eric Beißwenger (CSU)
  • Vertreter anderer wirtschaftsstarker EU-Regionen
  • 80 europäische Regionen mit über 200 Millionen Einwohnern

Zahlen/Fakten?

  • 80 europäische Regionen mit über 200 Millionen Einwohnern
  • Diese Regionen erbringen mehr als 60 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU
  • Ein Förder-Euro löst in Bayern private Investitionen von sieben Euro aus

Wie geht’s weiter?

  • Stärkung der finanziellen Beteiligung an den Kohäsionsmitteln gefordert
  • Übergabe einer Erklärung an EU-Vertreter
  • Appell für weniger Bürokratie und mehr Selbstständigkeit der Regionen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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