Bayern - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politisch motivierte Gewalt in Bayern
München () – Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat nach eigenen Angaben Zahlen vorgelegt, die belegen sollen, dass linksextremistische Täter die größte Bedrohung für die Wirtschaft und Infrastruktur des Freistaats darstellen. Dies teilte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Richard Graupner, am Donnerstag mit.
Die Daten basieren auf Antworten des Innenministeriums auf drei Schriftliche Anfragen der AfD vom Oktober.
Den vorgelegten Zahlen zufolge entfielen von 2019 bis 2024 insgesamt 92,4 Prozent der Angriffe auf Infrastruktur auf linksmotivierte Täter. Bei Angriffen auf Handel und Wirtschaft seien es sogar 96 Prozent gewesen.
Als Beispiele für linksextreme Gewalt nannte Graupner Brandanschläge auf Baumaschinen, Hallen und Kabelschächte in München, Oberbayern und Mühldorf zwischen 2023 und 2024.
Graupner forderte, dass die Politik das Problem nicht weiter relativieren oder ausblenden dürfe, sondern endlich klare Maßnahmen gegen linksextreme Gewalt ergreifen müsse. Die Antworten der Staatsregierung untermauerten eindeutig, dass die größte Gefahr für die bayerische Wirtschaft und die strategische Infrastruktur von linksextremistischen Tätern ausgehe.
Die Auswertung des Innenministeriums bezieht sich auf Straftaten der Kategorie Politisch Motivierte Kriminalität.
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