Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesundheit und Sicherheit in Stuttgart
Stuttgart () – Die Landeshauptstadt Stuttgart hat für den heutigen Sonntag bis Mitternacht erneut die außergewöhnliche Einsatzlage (AEL) ausgerufen. Das teilte die Feuerwehr Stuttgart mit.
Grund ist die anhaltende extreme Hitzewelle, die die Einsatzkräfte und das Klinikum Stuttgart an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Die AEL ermöglicht es, zusätzliche Ressourcen des Katastrophenschutzes zu mobilisieren, darunter weitere Krankentransportwagen.
Die Zahl der Notfälle ist weiter gestiegen.
Das Klinikum Stuttgart verzeichnet ein deutlich erhöhtes Patientenaufkommen in den Notaufnahmen, auch nachts. Der medizinische Vorstand Jan Steffen Jürgensen erklärte, die Zahl der Notfälle umfasse schwerste hitzebedingte Störungen mit Organversagen und neurologischen Komplikationen.
Betroffen seien überwiegend ältere und vulnerable Menschen mit Vorerkrankungen, die stationär intensivmedizinisch behandelt werden. Die Kühl- und Raumlufttechnik des Hauses sei extrem beansprucht und werde in Extraschichten stabilisiert.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie die Mitarbeiter des Klinikums arbeiten seit mehreren Tagen an der Kapazitätsgrenze.
Die Bevölkerung ist aufgerufen, die Gefahren der Hitze ernst zu nehmen, sich konsequent zu schützen und auf körperliche Aktivitäten zu verzichten. Informationen zu Gesundheitshinweisen, Präventionsmaßnahmen und kühlen Orten gibt es auf den Webseiten der Feuerwehr und der Stadt Stuttgart.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Feuerwehr im Einsatz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Stuttgart hat wegen extremer Hitzewelle außergewöhnliche Einsatzlage ausgerufen.
- Zahl der Notfälle und Patienten im Klinikum Stuttgart ist gestiegen.
- Besonders betroffen sind ältere und vulnerable Menschen mit Vorerkrankungen.
Warum ist das wichtig?
- Zusätzliche Ressourcen des Katastrophenschutzes können mobilisiert werden
- Steigendes Patientenaufkommen in Notaufnahmen erfordert sofortige Maßnahmen
- Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung sind entscheidend, um hitzebedingte Gesundheitsrisiken zu minimieren
Wer ist betroffen?
- ältere und vulnerable Menschen mit Vorerkrankungen
- Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz
- Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart
Zahlen/Fakten?
- AEL bis Mitternacht ausgerufen
- Deutlich erhöhtes Patientenaufkommen im Klinikum Stuttgart
- Betroffene sind überwiegend ältere und vulnerable Menschen mit Vorerkrankungen
Wie geht’s weiter?
- Weitere Ressourcen des Katastrophenschutzes mobilisieren
- Bevölkerung zum Schutz vor Hitze aufrufen
- Informationen zu Gesundheitshinweisen verteilen
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