Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wohnen und Armut in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Die Wohnkosten in Baden-Württemberg treiben laut der SPD-Landtagsfraktion immer mehr Menschen in die Armut. Das teilte der wohnungspolitische Sprecher Jonas Hoffmann am Sonntag mit.
Grundlage sind Antworten des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen auf eine SPD-Anfrage, die eine Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbands bestätigen.
Demnach lag die Armutsquote im Jahr 2024 ohne Berücksichtigung der Wohnkosten bei 13 Prozent. Werden die Wohnkosten einberechnet, steigt die Quote auf etwa 20 Prozent.
Hoffmann wertet dies als ‚glasklares Alarmzeichen‘ und kritisiert, die Landesregierung wolle die Entwicklung als ’statistisches Rauschen‘ abtun. Besonders betroffen seien Menschen, die neue Mietverträge abschließen müssen, wie Auszubildende, Studierende, junge Familien und Senioren.
Hoffmann warf der für Wohnen zuständigen CDU-Ministerin Nicole Razavi vor, mit ihrer Politik gescheitert zu sein.
Seit der Einrichtung des Wohnungsministeriums vor fünf Jahren sei die Situation nicht besser, sondern dramatischer geworden. Die ‚außer Kontrolle geratenen Wohnkosten‘ verschärften die soziale Ungleichheit im Land immer weiter, so der SPD-Politiker.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | „Gegen Miete“-Graffiti an einer Hauswand in Berlin-Neukölln |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Wohnkosten in Baden-Württemberg treiben immer mehr Menschen in die Armut.
- Armutsquote steigt von 13 Prozent ohne, auf etwa 20 Prozent mit Wohnkosten.
- SPD kritisiert die Landesregierung und die Politik der zuständigen Ministerin.
Warum ist das wichtig?
- Anstieg der Armutsquote durch steigende Wohnkosten
- Betroffenheit von vulnerablen Gruppen wie Auszubildenden, Studierenden und Senioren
- Kritik an der Ineffektivität der Landesregierung im Wohnungsbereich
Wer ist betroffen?
- Auszubildende
- Studierende
- junge Familien
- Senioren
Zahlen/Fakten?
- Armutsquote 2024 ohne Wohnkosten: 13%
- Armutsquote 2024 mit Wohnkosten: etwa 20%
- Besondere Betroffenheit von Auszubildenden, Studierenden, jungen Familien und Senioren
Wie geht’s weiter?
- SPD fordert Maßnahmen gegen steigende Wohnkosten
- Kritik an der aktuellen Wohnpolitik der Landesregierung
- Forderung nach sozialer Gerechtigkeit und Unterstützung für betroffene Gruppen
- Einbruch in Gartencenter in Großbottwar - 24. April 2026
- E-Scooterfahrer bei Verkehrsunfall in Hürth schwer verletzt - 24. April 2026
- 24-Jähriger klaut 18 Shirts, vier Hosen und zwei Rasierapparate in Siegen - 24. April 2026
