Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik in Ludwigsburg: Zweckverband im Fokus
Ludwigsburg () – Landrat Dietmar Allgaier hat die Vorwürfe von Ludwigsburgs Oberbürgermeister Matthias Knecht zur Arbeit des Zweckverbands Stadtbahn zurückgewiesen. Das teilte der Vorsitzende des Zweckverbands am Freitag mit.
Allgaier betonte, dass alle planerischen und technischen Fragen, die zum derzeitigen Planungsstand beantwortbar seien, umfassend geprüft und beantwortet wurden.
Der Zweckverband sehe derzeit keine Veranlassung, weitere Steuergelder für zusätzliche technische Untersuchungen einzusetzen. Solange die Frage der Ausgleichszahlungen zwischen den Verbandsmitgliedern nicht geklärt sei und die Kommunen entlang der Stammstrecke keine gemeinsame Entscheidung über die Reaktivierung der Strecke Ludwigsburg–Markgröningen getroffen hätten, werde der Zweckverband keine weiteren Untersuchungen finanzieren.
Allgaier betonte den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern und verwies darauf, dass Verbandsmitglieder wie Remseck oder Kornwestheim nicht für Planungen belastet werden dürften, die dem ursprünglich vereinbarten Gesamtnetz nicht mehr zugutekämen.
Als noch offenen Punkt bezeichnete der Landrat die dauerhafte Einbindung der Stadtbahn im Bereich des Ludwigsburger Bahnhofs. Hierzu suche der Zweckverband gemeinsam mit der Stadt Ludwigsburg nach einer Lösung.
Mit Blick auf die Forderung von Oberbürgermeister Knecht nach weiteren Prüfungen zeigte sich Allgaier kritisch. Er sprach von einer möglichen Verschleppungstaktik und forderte, Verantwortung zu übernehmen und die notwendigen politischen Entscheidungen zu treffen.
Der Zweckverband setze den Dialog mit allen beteiligten Kommunen fort.
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