Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bevölkerungsschutz: Elementarschäden in Baden-Württemberg
Stuttgart () – Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Peter Hauk fordert eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden. „Zunehmende Extremwetterereignisse und Naturkatastrophen lassen die Kosten für Gebäudeeigentümer und die öffentlichen Haushalte erhebliche ansteigen“, sagte Hauk am Donnerstag.
Nur knapp die Hälfte aller Wohngebäude sei gegen Elementarschäden versichert.
Der Minister verwies auf die Flutkatastrophen im Ahrtal und im baden-württembergischen Braunsbach als „bitteres Erwachen“. Mit einem bundesweiten Ansatz ließe sich die Versicherungsdichte erhöhen, ohne Verbraucher finanziell zu überfordern.
Hauk sprach sich für eine Kopplung der Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenabsicherung und eine staatliche Rückversicherung aus.
Als Vorbild nannte Hauk das französische ‚CatNat-System‘, das eine Versicherungsdichte von etwa 98 Prozent erreicht. Die Länder hätten bereits 2023 und 2024 im Bundesrat eine entsprechende Gesetzesinitiative gefordert.
Inzwischen habe die Elementarschadenspflichtversicherung Eingang in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung gefunden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Peter Hauk (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Peter Hauk fordert bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden.
- Nur knapp die Hälfte aller Wohngebäude ist gegen Elementarschäden versichert.
- Hauk schlägt Kopplung der Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenabsicherung vor.
Warum ist das wichtig?
- Zunehmende Extremwetterereignisse steigern die Kosten für Eigentümer und öffentliche Haushalte.
- Nur die Hälfte der Wohngebäude ist gegen Elementarschäden versichert.
- Ein bundesweites System könnte die Versicherungsdichte erhöhen und Verbraucher entlasten.
Wer ist betroffen?
- Gebäudeeigentümer
- öffentliche Haushalte
- Verbraucher
Zahlen/Fakten?
- Knapp die Hälfte aller Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert.
- Frankreichs 'CatNat-System' hat eine Versicherungsdichte von etwa 98 Prozent.
- Gesetzesinitiative im Bundesrat für 2023 und 2024 gefordert.
Wie geht’s weiter?
- Einführung einer bundesweiten Pflichtversicherung gegen Elementarschäden
- Kopplung der Wohngebäudeversicherung mit Elementarschadenabsicherung
- Umsetzung einer Gesetzesinitiative im Bundesrat 2023 und 2024
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