Zwei von drei Krankenhäusern schreiben rote Zahlen

29. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Zwei von drei Krankenhäusern schreiben rote Zahlen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Herausforderungen für Berliner Kliniken

() – Trotz mehrerer Eingriffe der Politik verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser laut einer Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) immer weiter.

Wie aus dem „Krankenhaus-Barometer 2025“ hervorgeht, über welches das „Redaktionsnetzwerk “ berichtet, haben im vergangenen Jahr zwei Drittel (66 Prozent) der Häuser Verluste geschrieben. Der Anteil der Kliniken mit einem Jahresfehlbetrag ist damit gegenüber 2023 nochmals um fünf Prozentpunkte gestiegen. 34 Prozent der Kliniken erwirtschafteten der Umfrage zufolge einen Überschuss oder ein ausgeglichenes Ergebnis.

Für 2025 gehen die Kliniken von einer nochmaligen Verschlechterung aus: Im abgelaufenen Jahr erwarten 70 Prozent der Kliniken einen Verlust und lediglich 30 Prozent ein Plus oder ein ausgeglichenes Ergebnis. Befragt nach den Aussichten für 2026 äußerten nur 13 Prozent der Häuser die Erwartung, dass sich ihre wirtschaftliche Situation verbessern wird. 44 Prozent rechnen mit einer „eher schlechteren“ Lage, 43 Prozent sehen keine Veränderungen.

DKG-Chef Gerald Gaß sprach von alarmierenden Zahlen. „Die wirtschaftliche Situation unserer Kliniken hat einen historischen Tiefpunkt seit Einführung des Fallpauschalensystems vor mehr als 20 Jahren erreicht“, sagte er dem RND. Wenn zwei Drittel der Krankenhäuser rote Zahlen schrieben, bedrohe dies die Existenz der Häuser und schränke deren Möglichkeiten für notwendige Investitionen in Modernisierung und Digitalisierung ein.

„Wir steuern sehenden Auges auf eine Situation zu, die dramatische Auswirkungen auf die Krankenhauslandschaft in Deutschland haben wird“, sagte er voraus. Die Folgen würden auch für die Patienten spürbar sein. „Eine Wartelistenmedizin wird dann auch in Deutschland zur Realität“, warnte der Verbandschef.

Die Ergebnisse des „Krankenhaus-Barometers“ 2025 beruhen den Angaben zufolge auf der schriftlichen Befragung einer Stichprobe von Allgemeinkrankenhäusern ab 100 Betten, die von Mitte Mai bis Mitte Juli 2025 durchgeführt worden ist. Beteiligt haben sich insgesamt 376 der rund 1700 Krankenhäuser.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhaus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser verschlechtert sich weiter
  • 66 Prozent der Kliniken schreiben Verluste, 70 Prozent erwarten für 2025 erneut Verluste
  • DKG-Chef warnt vor dramatischen Auswirkungen auf die Krankenhauslandschaft und Patientenversorgung

Warum ist das wichtig?

  • Wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser verschlechtert sich trotz politischer Eingriffe.
  • Hohe Verluste in zwei Dritteln der Kliniken bedrohen Existenz und Investitionsmöglichkeiten.
  • Prognosen deuten auf weitere Verschlechterungen und Auswirkungen auf die Patientenversorgung hin.

Wer ist betroffen?

  • Krankenhäuser
  • Patienten
  • Kliniken

Zahlen/Fakten?

  • 66 Prozent der Krankenhäuser schrieben im vergangenen Jahr Verluste.
  • 70 Prozent der Kliniken erwarten für 2025 einen Verlust.
  • Nur 13 Prozent der Häuser rechnen mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation für 2026.

Wie geht’s weiter?

  • Weitere Verschlechterung der finanziellen Situation der Krankenhäuser erwartet
  • 70 Prozent der Kliniken rechnen für 2025 mit Verlusten
  • Dramatische Auswirkungen auf Krankenhauslandschaft und Patientenversorgung befürchtet
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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