Verdi warnt vor Commerzbank-Übernahme durch Unicredit

17. März 2026
1 min Lesezeit

Verdi warnt vor Commerzbank-Übernahme durch Unicredit

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Auswirkungen einer möglichen Bankenfusion in Berlin

() – Die Gewerkschaft Verdi warnt im Falle einer Übernahme der Commerzbank durch die italienische Großbank Unicredit vor massiven Folgen für die Beschäftigten.

„Bei Bankenfusionen werden fast immer Doppelstrukturen abgebaut“, sagte Jan Duscheck, Bundesfachgruppenleiter Bankgewerbe bei Verdi, der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Wir gehen deshalb davon aus, dass deutlich über 10.000 Arbeitsplätze bei der Commerzbank unter Druck geraten könnten“. Besonders betroffen wären nach Einschätzung der Gewerkschaft zentrale Funktionen wie Verwaltung, IT und Backoffice. „Vor allem wären Tausende Stellen in den Zentralen in Frankfurt und betroffen sowie in den Servicegesellschaften“, sagte Duscheck.

Auch im Filialnetz könne es zu Überschneidungen kommen, wenn Standorte zusammengelegt würden. Nach Verdi-Angaben könnten zudem Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank gefährdet sein, die bereits zum Unicredit-Konzern gehört. Duscheck kritisierte das Vorgehen von Unicredit-Chef Andrea Orcel scharf: „Andrea Orcel handelt weiterhin unkalkulierbar und spielt mit dem Vertrauen der Beschäftigten – aber auch mit dem Vertrauen der deutschen Wirtschaft.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Commerzbank-Tower (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verdi warnt vor massiven Folgen für Beschäftigte bei möglicher Übernahme der Commerzbank durch Unicredit.
  • Über 10.000 Arbeitsplätze könnten unter Druck geraten, insbesondere in Verwaltung, IT und Backoffice.
  • Mögliche Überschneidungen im Filialnetz und Gefährdung von Arbeitsplätzen bei der Hypovereinsbank.

Warum ist das wichtig?

  • Warnung vor massiven Arbeitsplatzverlusten bei einer Übernahme
  • Betroffene Bereiche: Verwaltung, IT, Backoffice
  • Gefährdung von über 10.000 Arbeitsplätzen in zentralen Standorten und Filialnetz

Wer ist betroffen?

  • Beschäftigte der Commerzbank
  • Beschäftigte der Hypovereinsbank
  • zentrale Funktionen wie Verwaltung, IT und Backoffice

Zahlen/Fakten?

  • Über 10.000 Arbeitsplätze könnten bei der Commerzbank unter Druck geraten.
  • Zentrale Funktionen wie Verwaltung, IT und Backoffice sind besonders betroffen.
  • Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank könnten ebenfalls gefährdet sein.

Wie geht’s weiter?

  • Übernahme der Commerzbank durch Unicredit könnte über 10.000 Arbeitsplätze gefährden.
  • Zentralfunktionen wie Verwaltung, IT und Backoffice besonders betroffen.
  • Mögliche Standortzusammenlegungen im Filialnetz.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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