Wirtschaft in New York
New York () – Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.225 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
„Die Börse ist hin- und hergerissen zwischen dem Nahost-Konflikt und der US-Berichtssaison“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Beide Aspekte sind nicht berechenbar und besitzen ein hohes Überraschungs- und gleichermaßen Enttäuschungspotenzial. Die KI-Euphorie hat zu sehr hohen Bewertungen bei vielen US-Unternehmen geführt“, so Lipkow. „In dieser Woche werden Alphabet, Intel, IBM und Service Now aufzeigen müssen, ob diese gerechtfertigt sind oder es eine kalte Dusche für die Investoren geben wird.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1403 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8770 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.085 US-Dollar gezahlt (+2,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,19 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 91,48 US-Dollar, das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wallstreet in New York |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die US-Börsen sind am Dienstag gestiegen, der Dow gewann 0,7%, der S&P 500 0,9% und der Nasdaq 100 1,9%
- Der Nahost-Konflikt und die US-Berichtssaison sorgen laut Marktanalyst für Unsicherheit; zudem werden kommende Unternehmenszahlen (u. a. Alphabet, Intel, IBM, Service Now) als entscheidend genannt
- Euro wertete sich ab (1 Euro = 1,1403 US-Dollar), Gold stieg auf 4.085 US-Dollar je Feinunze und Brent-Öl stieg auf 91,48 US-Dollar je Fass
Warum ist das wichtig?
- Die US-Börsen stiegen trotz Unsicherheit durch den Nahost-Konflikt und die US-Berichtssaison, was zeigt, dass Anleger kurzfristig Risiko wieder aufnehmen
- Die kommenden Unternehmensberichte von Alphabet, Intel, IBM und Service Now sind entscheidend, weil sie prüfen sollen, ob die hohen KI-bedingten Bewertungen gerechtfertigt sind
- Schwankungen bei Gold und Öl (Gold +2,0%, Brent +2,5%) deuten auf veränderte Erwartungen der Märkte für Inflation, Zinsen und geopolitische Risiken hin
Wer ist betroffen?
- Anleger an den US-Börsen (Dow, S&P 500, Nasdaq)
- Investoren in US-Unternehmen, die in der Berichtssaison wie Alphabet, Intel, IBM und Service Now Ergebnisse vorlegen müssen
- Personen, die von Wechselkurs- und Rohstoffpreisen betroffen sind (Euro, Gold, Öl)
Zahlen/Fakten?
- Dow: 52.225 Punkte, +0,7 Prozent
- S&P 500: rund 7.509 Punkte, +0,9 Prozent; Nasdaq 100: rund 29.155 Punkte, +1,9 Prozent
- Euro: 1,1403 US-Dollar; Gold: 4.085 US-Dollar je Feinunze (+2,0 Prozent)
Wie geht’s weiter?
- In dieser Woche müssen Alphabet, Intel, IBM und Service Now ihre Ergebnisse liefern, ob die hohen KI-Bewertungen gerechtfertigt sind
- Die Märkte bleiben weiter geprägt vom Nahost-Konflikt und der US-Berichtssaison mit hohem Überraschungs- und Enttäuschungspotenzial
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