Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gleichstellung von Selbstständigen in NRW
Düsseldorf () – Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ihre Forderung nach einem gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen erneuert.
Das Landeswirtschaftsministerium teilte am Freitag mit, dass jährlich rund 27.000 selbstständig erwerbstätige Frauen in Deutschland ein Kind bekämen, ohne den Schutz, den Angestellte genießen. Der gesetzliche Mutterschutz greife für sie bislang nicht.
Ministerin Mona Neubaur (Grüne) sagte, Schwangerschaft dürfe kein Berufsrisiko sein. Nordrhein-Westfalen habe mit einer Bundesratsinitiative, einer Machbarkeitsstudie und einer breiten Allianz aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft geliefert. Jetzt sei Berlin am Zug. Das Land lasse nicht locker und setze sich für eine echte Gleichberechtigung für alle ein.
Der Westdeutsche Handwerkskammertag (WHKT) hat auf Basis einer vom Land finanzierten Machbarkeitsstudie konkrete Vorschläge vorgelegt. Im Zentrum steht eine einmalige, pauschale Lohnersatzleistung während der Mutterschutzfrist. Die Ergebnisse der Studie werden im Juli vorgestellt. Mit einer Veranstaltung in Berlin hat das Wirtschaftsministerium Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammengebracht, um Umsetzungswege zu beraten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Landesregierung Nordrhein-Westfalen fordert gesetzlichen Mutterschutz für selbstständige Frauen.
- Rund 27.000 selbstständig erwerbstätige Frauen in Deutschland bekommen jährlich ein Kind ohne Mutterschutz.
- Vorschläge für pauschale Lohnersatzleistung während der Mutterschutzfrist liegen vor.
Warum ist das wichtig?
- Gesetzlicher Mutterschutz für selbstständige Frauen ist wichtig für Gleichbehandlung.
- Schutz für 27.000 erwerbstätige Frauen jährlich notwendig, um Schwangerschaft zu entlasten.
- Förderungen sollen konkrete Umsetzungsvorschläge liefern und Diskussionen anstoßen.
Wer ist betroffen?
- selbstständig erwerbstätige Frauen
- schwangere Frauen in Deutschland
- Frauen in Nordrhein-Westfalen
Zahlen/Fakten?
- Rund 27.000 selbstständig erwerbstätige Frauen in Deutschland bekommen jährlich ein Kind ohne Mutterschutz
- Gesetzlicher Mutterschutz greift bislang nicht für selbstständige Frauen
- Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Juli vorgestellt
Wie geht’s weiter?
- Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Juli vorgestellt
- Bundesratsinitiative bleibt aktiv, weitere Schritte der Landesregierung geplant
- Vertretungen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft werden weiterhin konsultiert
