Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Handelsabkommen und Landwirtschaft in Straßburg
Der neue Mechanismus sieht eine Rückkehr zu höheren Zöllen vor, wenn große Mengen an Produkten aus Südamerika auf den europäischen Markt drängen und damit eine Konkurrenzsituation etwa beim Rindfleisch entsteht. Der EU-Ministerrat hat dem Sicherheitsnetz bereits zugestimmt.
Das Europaparlament wird laut Lange am 16. Dezember über das Instrument befinden. Danach würden Frankreich und andere Staaten ihren Widerstand gegen das Abkommen aufgeben und im Ministerrat final zustimmen, erwartet der Abgeordnete. Das Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay könne dann wie geplant am 20. Dezember in Brasilien unterzeichnet werden.
Frankreich und EU-Mitgliedstaaten wie Polen hatten bisher Bedenken, dem Abkommen zuzustimmen, weil sie negative Folgen für die Landwirtschaft in ihren Ländern befürchteten.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bernd Lange (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bernd Lange erwartet Zustimmung Frankreichs zum Mercosur-Abkommen nach Verabschiedung eines Sicherheitsnetzes für Landwirte.
- Neues Sicherheitsnetz beinhaltet die Rückkehr zu höheren Zöllen bei Produktüberschuss aus Südamerika.
- Europaparlament will am 16. Dezember über das Sicherheitsnetz entscheiden.
Warum ist das wichtig?
- Zustimmung Frankreichs zum Abkommen fördert den Handel mit Mercosur-Staaten.
- Sicherheitsnetz schützt europäische Landwirte vor negativen Auswirkungen des internationalen Wettbewerbs.
- Erleichterung für die politische Einigung im EU-Ministerrat und zukünftige Handelsabkommen.
Wer ist betroffen?
- Landwirte in Europa
- Frankreich
- EU-Mitgliedstaaten wie Polen
Zahlen/Fakten?
- EU-Ministerrat stimmt Sicherheitsnetz zu
- Europaparlament entscheidet am 16. Dezember
- Abkommen mit Mercosur-Staaten soll am 20. Dezember unterzeichnet werden
Wie geht’s weiter?
- Zustimmung Frankreichs zum Abkommen mit Mercosur-Staaten nach dem Sicherheitsnetz
- Europaparlament entscheidet am 16. Dezember über das Instrument
- Geplante Unterzeichnung des Handelsabkommens am 20. Dezember in Brasilien
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