Krankenkassen kritisieren Preise für Arzneimittel

23. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Krankenkassen kritisieren Preise für Arzneimittel

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheitspolitik in Deutschland unter Druck

() – Die gesetzlichen Krankenkassen kritisieren die Preise für Arzneimittel in . „Das Problem ist, dass die Preise für neue Arzneimittel in Deutschland die Bodenhaftung verloren haben“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis, der „Rheinischen Post“.

„Die Kosten für eine Behandlung mit neuen Wirkstoffen stiegen von 2012 bis 2024 um 176 Prozent.“ Im nächsten Jahr werde man für Medikamente über drei Milliarden Euro zusätzlich ausgeben. „Wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass die Kosten und der Nutzen für neue Medikamente in einem gesunden Verhältnis zueinanderstehen“, so Stoff-Ahnis.

Die Regeln für die Preisverhandlungen seien mittlerweile so unsystematisch und dadurch schlecht, dass die Krankenkassen viel zu häufig überhöhte Preise zahlen müssen. „Das heißt in der Konsequenz: steigende Zusatzbeiträge durch überhöhte Arzneimittelpreise“, sagte die GKV-Chefin.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tabletten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gesetzliche Krankenkassen kritisieren hohe Arzneimittelpreise in Deutschland.
  • Kosten für neue Wirkstoffe stiegen von 2012 bis 2024 um 176 Prozent.
  • Überhöhte Preise führen zu steigenden Zusatzbeiträgen.

Warum ist das wichtig?

  • Hohe Arzneimittelpreise belasten die gesetzlichen Krankenkassen finanziell.
  • Anstieg der Behandlungskosten um 176 Prozent innerhalb von zwölf Jahren.
  • Erforderlichkeit von fairen Preisverhandlungen für eine gesunde Kosten-Nutzen-Relation.

Wer ist betroffen?

  • gesetzliche Krankenkassen
  • Patienten
  • Anbieter von Arzneimitteln

Zahlen/Fakten?

  • Kosten für neue Wirkstoffe stiegen von 2012 bis 2024 um 176 Prozent
  • Im nächsten Jahr werden über drei Milliarden Euro zusätzlich für Medikamente ausgegeben
  • Preisanstieg führt zu steigenden Zusatzbeiträgen der Krankenkassen

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung der Preisverhandlungen für Arzneimittel anstreben
  • Anpassung der Regulierung zur Sicherstellung eines besseren Verhältnisses von Kosten und Nutzen
  • Maßnahmen gegen steigende Zusatzbeiträge aufgrund hoher Arzneimittelpreise ergreifen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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