Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Ausblicke aus Halle (Saale)
Halle (Saale) () – Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hält es angesichts der jüngsten Eskalation zwischen dem Iran und Israel für möglich, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr vorübergehend schrumpft.
Die Ökonomen heben ihre Konjunkturprognose zwar an, sie erwarten einem Bericht des „Handelsblatts“ zufolge, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieses und nächstes Jahr um jeweils 0,9 Prozent wächst. Allerdings ist das Wachstum dieses Jahr vom überraschend positiven Jahresstart getrieben. Schon für das zweite Quartal erwartet das IWH eine Stagnation.
Der Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird und sich die Energiepreise entspannen. IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller sagte: „Bei einer weiteren Eskalation des Konflikts hingegen, verbunden mit noch höheren Energiepreisen, könnte es vorübergehend gar zu einem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland kommen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | IWH – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- IWH hält vorübergehende Schrumpfung der deutschen Wirtschaft für möglich.
- Konjunkturprognose wurde angehoben, BIP-Wachstum von 0,9 Prozent erwartet.
- Stagnation im zweiten Quartal prognostiziert, abhängig von der Lage im Iran und Energiepreisen.
Warum ist das wichtig?
- Möglicher vorübergehender Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in Deutschland
- Abhängigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung von der Stabilität im Iran-Israel-Konflikt
- Einfluss von Energiepreisen auf das Wirtschaftswachstum
Wer ist betroffen?
- deutsche Wirtschaft
- Verbraucher
- Unternehmen
Zahlen/Fakten?
- BIP-Wachstum 2023 und 2024 jeweils 0,9 Prozent
- Erwartung von Stagnation im zweiten Quartal 2023
- Möglicher Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität bei Eskalation des Konflikts
Wie geht’s weiter?
- Beobachtung der Entwicklung des Konflikts zwischen Iran und Israel
- Überprüfung der Energiepreise und möglicher Auswirkungen auf die Wirtschaft
- Anpassung der Wirtschaftsprognosen je nach Lage auf der Straße von Hormus
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