Gefährliche Produkte trotz EU-Warnung auf Online-Marktplätzen

3. Mai 2026
1 min Lesezeit

Gefährliche Produkte trotz EU-Warnung auf Online-Marktplätzen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Onlinehandel: Verbraucherschutz in Deutschland gefährdet

() – Gesundheitsschädliche Konsumartikel werden teilweise noch jahrelang im Internet verkauft, obwohl offizielle Warnungen der EU vorlagen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat die EU-Datenbank ausgewertet, in der Online-Marktplätze ihre Produktlöschungen dokumentieren müssen.

Demnach entfernten die fünf größten Shopping-Plattformen in allein im November 2025 zwar fast 70 Millionen Artikel, wie die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Montagausgabe aus der Auswertung zitiert. 30 Millionen davon wurden als „unsicher“ oder „verboten“ eingestuft.

Doch der Abgleich mit der EU-Datenbank bleibt lückenhaft, weshalb gefährliche Produkte weiterhin im Onlinehandel angeboten werden. Der VZBV fordert, dass unsichere Produkte gar nicht erst online gehen dürfen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Frau mit Laptop (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Gesundheitsschädliche Konsumartikel werden trotz EU-Warnungen weiterhin verkauft.
  • Im November 2025 entfernten deutsche Shopping-Plattformen fast 70 Millionen Artikel, darunter 30 Millionen als "unsicher" oder "verboten".
  • Abgleich mit der EU-Datenbank ist lückenhaft; VZBV fordert, dass unsichere Produkte online nicht angeboten werden dürfen.

Warum ist das wichtig?

  • Gesundheitsschutz der Verbraucher sicherstellen
  • Minimierung gefährlicher Produkte im Onlinehandel
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Plattformen und EU-Datenbank

Wer ist betroffen?

  • Verbraucher der Online-Marktplätze
  • Anbieter der Produkte
  • EU und deren Warnungen

Zahlen/Fakten?

  • 70 Millionen Artikel entfernt im November 2025
  • 30 Millionen Artikel als "unsicher" oder "verboten" eingestuft
  • Lückenhafter Abgleich mit der EU-Datenbank

Wie geht’s weiter?

  • VZBV fordert Maßnahmen zur Verhinderung des Verkaufs unsicherer Produkte online
  • EU-Datenbank muss besser in den Abgleich einbezogen werden
  • Konzentration auf schnelle Maßnahmen zur Produktüberprüfung und -entfernung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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