Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaftliche Anpassungen der EU-Kommission in Brüssel
Brüssel () – Die EU-Kommission schwächt eines ihrer wichtigsten industriepolitischen Vorhaben ab.
Das geht aus einem neuen Entwurf der geplanten „Buy-European“-Regeln hervor, über den das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) berichtet. So sollen weniger Sektoren geschützt werden, als ursprünglich geplant. Außerdem werden die Kriterien dafür gelockert, was als „Made in EU“ gilt. Handelspartner sollen nun auch infrage kommen.
Im neuesten Entwurf nimmt die Kommission Komponenten wie Mikrochips, Sensoren, autonome Fahrsysteme und Cloud-Dienste aus dem Gesetzesvorschlag aus. In einem früheren Entwurf wurden die Sektoren noch aufgeführt. Das heißt, es wird keine Mindestquoten für europäische Chips, Künstliche Intelligenz oder Software-Komponenten in Autos geben. Auch der Biotech-Sektor und Robotik wurden aus dem EU-Gesetz entfernt.
Am Mittwoch will die EU-Kommission den Gesetzesentwurf vorstellen. Das Gesetz mit dem Namen „Industrial Accelerator Act“ soll die europäische Industrie stärken und vor einer Schwemme aus China schützen. Dafür werden staatliche Beihilfen an sektorspezifische Quoten für „Made in Europe“ geknüpft.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EU-Fahnen (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- EU-Kommission schwächt "Buy-European"-Regeln ab.
- Weniger Sektoren werden geschützt und Kriterien für "Made in EU" gelockert.
- Wichtige Komponenten wie Mikrochips und Künstliche Intelligenz werden aus dem Gesetzesvorschlag entfernt.
Warum ist das wichtig?
- Weniger Sektoren geschützt, als ursprünglich geplant, was die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie beeinträchtigen könnte.
- Lockere Anforderungen für "Made in EU" könnten die Unterstützung europäischer Hersteller verringern.
- Fehlen von Mindestquoten für technologische Schlüsselbereiche reduziert den Schutz vor externen Wettbewerbsbedrohungen.
Wer ist betroffen?
- Europäische Industrie
- Handelspartner
- Sektoren wie Biotechnologie und Robotik
Zahlen/Fakten?
- Weniger Sektoren geschützt als ursprünglich geplant
- Keine Mindestquoten für europäische Chips, KI oder Software-Komponenten in Autos
- Biotech-Sektor und Robotik aus dem EU-Gesetz entfernt
Wie geht’s weiter?
- Vorstellung des Gesetzesentwurfs am Mittwoch
- Anpassung der Kriterien für "Made in EU"
- Stärkere Fokussierung auf staatliche Beihilfen
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