Eon will Wind- und Solarparks beim Netzanschluss hintenanstellen

1. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Eon will Wind- und Solarparks beim Netzanschluss hintenanstellen

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Energiepolitik in Deutschland: Netzanschlüsse im Fokus

() – Der Chef von Europas größtem Stromnetzbetreiber Eon, Leonhard Birnbaum, fordert, beim Netzanschluss künftig Verbraucher gegenüber Wind- und Solarparks zu bevorzugen.

Birnbaum sagte der „Süddeutschen Zeitung“, dass Netzbetreiber nach geltender Rechtslage Anschlussbitten von Ökostrom-Erzeugern bevorzugt behandeln müssten. Die Folge: „Wenn ein mittelständischer Betrieb, ein neues Gewerbegebiet oder ein Rechenzentrum angeschlossen werden wollen, haben die unter Umständen das Nachsehen“, sagte er. „Das kostet im schlimmsten Fall Jobs.“

Da es ohnehin schon sehr viel Wind- und Sonnenstrom im Netz gebe, sei die Bevorzugung der Ökostrom-Anlagen zulasten von Unternehmen nicht mehr zeitgemäß, die Bundesregierung müsse die Regeln ändern, forderte der Manager: „Zuerst sollte der den Netzanschluss bekommen, der Jobs schafft.“

Birnbaum sprach sich außerdem dafür aus, dass die Bundesregierung die seiner Ansicht nach unnötigen Subventionen für Solaranlagen streicht: „Die Kosten für die fixe Einspeisevergütung von neuem Solarstrom sehen pro Jahr zwar harmlos aus“, sagte er der SZ. „Aber die Subvention läuft eben oft 20 Jahre, da kommen Milliarden zusammen. Und die zahlen am Ende alle Stromkunden.“

Der Essener Dax-Konzern Eon hat in 70 Prozent der Windräder an Land und 50 Prozent der Solarparks an sein Netz angeschlossen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Solaranlage (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Eon-Chef Leonhard Birnbaum fordert Bevorzugung von Verbrauchern bei Netzanschlüssen gegenüber Wind- und Solarparks.
  • Er kritisiert die aktuelle Rechtslage, die Ökostrom-Erzeuger bevorzugt und dadurch Unternehmensanschlüsse erschwert.
  • Birnbaum spricht sich für die Streichung unnötiger Subventionen für Solaranlagen aus.

Warum ist das wichtig?

  • Bevorzugung von Verbrauchern könnte Jobs sichern und wirtschaftliche Stabilität fördern
  • Anpassung der Netzanschlussregelungen an aktuelle Gegebenheiten notwendig
  • Reduzierung von Subventionen entlastet Stromkunden finanziell

Wer ist betroffen?

  • mittelständische Betriebe
  • Gewerbegebiete
  • Rechenzentren

Zahlen/Fakten?

  • Eon hat in Deutschland 70 Prozent der Windräder an Land und 50 Prozent der Solarparks an sein Netz angeschlossen.
  • Die fixe Einspeisevergütung von neuem Solarstrom läuft oft 20 Jahre.
  • Subventionen für Solaranlagen kosten am Ende alle Stromkunden Milliarden.

Wie geht’s weiter?

  • Bevorzugung von Verbrauchern beim Netzanschluss anstelle von Ökostrom-Anlagen
  • Änderungen der Rechtslage durch die Bundesregierung gefordert
  • Streichung unnötiger Subventionen für Solaranlagen verlangt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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