Deutsche Industrie verzeichnet kräftiges Auftragsplus

8. Januar 2026
1 min Lesezeit

Deutsche Industrie verzeichnet kräftiges Auftragsplus

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2025

() – Der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in ist im November 2025 gegenüber Oktober saison- und kalenderbereinigt um 5,6 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,7 Prozent höher als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Donnerstag mit.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich lag der Auftragseingang von September bis November 2025 um 4,0 Prozent höher als in den drei Monaten zuvor, ohne Großaufträge stieg er im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent. Im Oktober 2025 stieg der Auftragseingang nach Revision der vorläufigen Ergebnisse gegenüber September um 1,6 Prozent (vorläufiger Wert +1,5 Prozent).

Die positive Entwicklung im November ist auf die deutlichen Anstiege bei der Herstellung von Metallerzeugnissen (+25,3 Prozent) und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; +12,3 Prozent) zurückzuführen. In diesen Bereichen wurde ein hohes Volumen an Großaufträgen verzeichnet. Darüber hinaus hatten moderate Zuwächse in mehreren weiteren Bereichen, unter anderem der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, dem Maschinenbau und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, einen positiven Einfluss auf das Gesamtergebnis.

Bei den Investitionsgütern stieg der Auftragseingang im November 2025 um 7,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Bei den Vorleistungsgütern lag er um 1,0 Prozent und bei den Konsumgütern um 8,2 Prozent höher.

Die Auslandsaufträge stiegen im November 2025 um 4,9 Prozent. Dabei nahmen die Aufträge aus der Eurozone um 8,2 Prozent und die Aufträge von außerhalb der Eurozone um 2,9 Prozent zu. Die Inlandsaufträge stiegen um 6,5 Prozent.

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im November 2025 saison- und kalenderbereinigt 2,7 Prozent höher als im Vormonat, so das Bundesamt weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat November 2024 war der Umsatz kalenderbereinigt 0,1 Prozent höher. Für Oktober ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber September (vorläufiges Ergebnis: +0,3 Prozent).

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland stieg im November 2025 um 5,6 Prozent gegenüber Oktober.
  • Anstieg der Auslandsaufträge um 4,9 Prozent, mit einem Plus von 8,2 Prozent aus der Eurozone.
  • Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe erhöht sich um 2,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Warum ist das wichtig?

  • Steigerung des Auftragseingangs deutet auf wirtschaftliches Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe hin.
  • Hohe Nachfrage in spezifischen Branchen signalisiert Stabilität und Potenzial für zukünftige Investitionen.
  • Positive Entwicklung der Auslands- und Inlandsaufträge stärkt die Gesamtlage der deutschen Wirtschaft.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland
  • Hersteller von Metallerzeugnissen
  • Betriebe im Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge)

Zahlen/Fakten?

  • Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe +5,6 Prozent im November 2025
  • Herstellung von Metallerzeugnissen +25,3 Prozent
  • Auslandsaufträge +4,9 Prozent, Eurozone +8,2 Prozent, Inlandsaufträge +6,5 Prozent

Wie geht’s weiter?

  • Beobachtung der Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin nötig
  • Analyse der Auswirkungen von Großaufträgen auf den Markt
  • Mögliche Anpassungen in der Produktions- und Vertriebsstrategie in Betracht ziehen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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